STAPELFELD - Sie sorgen für den „guten Ton“ im Gotteshaus: Kirchenmusiker aus den beiden katholischen Diözesen Bistum Osnabrück und Offizialatsbezirk Oldenburg/Bistum Münster, treffen sich an diesem Sonnabend von 9 bis 17 Uhr zum „4. Kirchenmusiktag Nordwest“ in der Katholischen Akademie Stapelfeld (KAS).

Die Kirchenmusiktage sind Arbeitstagungen für Experten, die dem fachlichen Austausch unter Kollegen und vor allem der stetigen Qualitätsverbesserung der Kirchenmusik in den katholischen Pfarreien dienen, betonen die Veranstalter und Leiter des Tages, die Regionalkantoren Stefan Decker vom Bischöflichen Offizialat Vechta und der Twistringer Johannes Schäfer vom Bistum Osnabrück.

Unter den Teilnehmern sind Organisten, Kantoren, Leiter von Kinder-, Jugend- und Kirchenchören oder Scholen. Die Resonanz sei mit inzwischen mehr als 60 Anmeldungen rekordverdächtig, freuen sich die Veranstalter.

Auf ein „Motto“ verzichtet der Kirchenmusiktag, nicht aber auf seine kirchenmusikalische Themenvielfalt in acht Arbeitskreisen. „Der Mensch ist symphonisch gestimmt!“ überschreibt der Theologe und Philosoph Dr. Marc Röbel, Geistlicher Direktor der KAS, etwa seinen Arbeitskreis mit einem Zitat der heiligen Hildegard von Bingen. „Von der Krähe zur Nachtigall“ betitelt Axel Eichhorn aus Bersenbrück die Arbeitsgruppe, in der es um Stimmbildung geht. „Gehört dies zum guten Ton?“ fragt Heiko Fabig und vermittelt Improvisationtechniken.

Um Magnificat-Vertonungen, „Meine Seele preist den Herrn“, geht es bei Johannes Schäfer aus Twistringen. Stefan Decker aus Vechta widmet sich im Arbeitskreis „Cantate Domino“ Gregorianischen Gesängen und Manuel Uhing aus Oldenburg unter dem Stichwort „(Ein-)stimmig“ Gesängen für Kantoren und Scholen.