Stapelfeld -
Auch das ist eine Erfahrung in der Corona-Zeit: Termine fallen plötzlich aus, Menschen werden in Quarantäne geschickt. Sie haben Zeit – vielleicht mehr als ihnen lieb ist. Der Philosoph Martin Heidegger hat schon vor Jahrzehnten diese Zeitgefühle genauer untersucht. Das nächste Stapelfelder Philosophicum lädt für den 28. Oktober um 19.30 Uhr dazu ein, diese Zeiterfahrungen auf das eigene Leben zu übertragen. Warum haben gerade moderne Menschen so viel Angst davor, sich zu Tode zu langweilen? Und was könnte es bedeuten, das Zeitliche zu segnen? Solchen und ähnlichen Fragen geht Pfarrer Dr. Marc Röbel von der Katholischen Akademie in Vortrag und Gespräch nach. Das ursprünglich für diesen Abend vorgesehene Thema „Das Zeitliche segnen – Philosophieren über den Tod“ wird in den Vortrag integriert. Eine Anmeldung ist unter ka-stapelfeld.de/programm oder unter
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
