Wildeshausen - „Fußball ist doch für alle da“, sagt Matthias Kluck, Vorsitzender des Jugendparlaments Wildeshausen – „egal ob ein Mensch eine Behinderung hat oder nicht.“ Mit dieser Einstellung lief der 18-Jährige bei der Diakonie Himmelsthür offene Türen ein. So wurde das Projekt „Fußball für alle“ geboren, das Menschen mit und ohne Behinderung zum gemeinsamen Fußballspiel zusammenbringen möchte.

„Wir haben uns sehr über diese Initiative des Jugendparlaments gefreut“, betonen Ulrike Kahle und Henning Baden von der Diakonie Himmelsthür. „Es ist eine tolle Sache, wenn junge Menschen sich für das Thema der Inklusion begeistern und durch Projekte dazu beitragen möchten, das Miteinander zu stärken und Teilhabebarrieren abzubauen“.

Gemeinsam haben das Jugendparlament und die Diakonie Himmelsthür das Projekt auf die Beine gestellt. Matthias Kluck vom Jugendparlament und Jana Tran vom Junior Coach sind ausgebildete Trainer und übernehmen das wöchentliche Training. Die Diakonie Himmelsthür entsendet einen Mitarbeiter für eine Begleitung der Spielerinnen und Spieler und sowie zur Unterstützung der Trainer.

Der VfL Wildeshausen hat eine Ermäßigung des Vereinsbeitrags für Menschen mit Behinderung beschlossen, die gerne an dem Projekt teilnehmen möchten, der erste Monat ist sogar komplett beitragsfrei, da er aus Mitteln des Jugendparlaments gezahlt wird.

Der Spaß soll schon beim ersten Training am Freitag, 6. Juni, um 18 Uhr im Krandel im Vordergrund stehen. Je nachdem, wie das Projekt angenommen wird, überlegen wir auch einen regulären Spielbetrieb“, erläutert Matthias Kluck. Es gibt schon einige Mitspielerinnen und Mitspieler, weitere Fußballbegeisterte sind herzlich willkommen.