Im Jahr 1857 wurde der „Gabelsberger Stenografenverein zu Oldenburg“ unter Leitung des Königlich Sächsischen Hofrates (Professor der Stenographie, Ehrenmitglied des Königl. Sächs. Stenographischen Instituts zu Dresden) Dr. Julius Woldemar Zeibig gegründet. Grund genug, um sich im feierlichen Rahmen zu treffen und die Entwicklung des Vereins in Oldenburg Revue passieren zu lassen. Besondere Beachtung fanden die letzten 60 Jahre – viele Lehrkräfte der damaligen Stenografen-Vereinigung sind unvergessen. So mancher Gast gab seine Erinnerungen preis, verdiente Mitglieder wurden geehrt. Sylvia Georgiou, Vorsitzende, wurde mit einer Ehrenurkunde für 40-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Außerdem wurden Leistungsabzeichen und -urkunden für herausragende Leistungen auf überörtlichen Wettbewerben (Deutsche Meisterschaften, Weltmeisterschaften) überreicht. Steno: Thorsten Kempermann, Anneliese Kramer, Ceyda Pala, Dr. Melanie Schweizer. Textbe- und -verarbeitung: Annette Berger, Jan-Philipp Berger, Dominik Brankamp, Elanah Lohse, Jessica Schmieder, Julia Sturm.
Texterfassung (Schnellschreiben): Jan-Philipp Berger, Thorsten Kempermann, Elanah Lohse, Sharon Lohse, Karin Marks, Ceyda Pala, Frerk Schindelasch, Susanne Schindelasch, Dr. Melanie Schweizer, Ute Wild.
Professionelle Textverarbeitung: Jan-Philipp Berger, Dominik Brankamp, Thorsten Kempermann, Elanah Lohse, Sharon Lohse, Martina Reuter, Susanne Schindelasch.
Besonders wurden die Leistungen von Annika Berger und Jannika Ebel durch die Vereinsvorsitzende Sylvia Georgiou hervorgehoben. Annika wurde Landessiegerin im Tastschreiben beim BJS-Schreiben und die 11-jährige Jannika konnte ihre Leistungen zum Vorjahr um 60 Prozent steigern. Dafür erhielt sie den Wanderpokal.
Jannika Ebel und ihr Bruder Hendrik setzen ein Stückchen Vereinsgeschichte um. Sie sind als 4. Generation Mitglieder und die Urenkel von Lotte und Otto Kloppenburg, die sich aktiv in der stenografischen Bewegung engagierten. Otto Kloppenburg war einer der letzten Berufsstenografen im Oldenburgischen Landtag.
Im Ruhestand
Bernd Wichmann, langjähriger Personalratsvorsitzender der Universität, ist in den Ruhestand getreten. Der gelernte Heizungs- und Lüftungsbauer war seit 1982 an der Uni tätig, im Jahr 1988 wurde er erstmals zum Vorsitzenden des Personalrats gewählt. Mit einer Unterbrechung hatte er diese Funktion mehr als 26 Jahre inne.
Mit Bernd Wichmann gehe eine unverwechselbare Persönlichkeit, die „immer klar in der Sache und vor allem immer im besten Sinne der in der Universität arbeitenden Menschen agiert hat“, so Präsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper.
