STOLLHAMM - STOLLHAMM/HLO - Ihren Erfolgskurs möchte die Stollhammer Spielschar fortsetzen. So soll auch der neue plattdeutsche Dreiakter, den die Gruppe seit einigen Wochen einstudiert, ein Publikumserfolg werden. Das Stück heißt: „Spektakel bi Chrischan“. Premiere ist am Donnerstag, 23. Juni, um 20 Uhr im „Huus an‘n Siel“.

• Der Kartenvorverkauf startet am Montag, 13. Juni, ebenfalls im „Huus an‘n Siel“.

Die Stollhammer Spielschar möchte dem Publikum wieder einen vergnüglichen Theaterabend bereiten. Wer keine Gelegenheit hat, zur Premiere zu kommen, hat weiteren Möglichkeiten das plattdeutsche Stück zu sehen. Weitere Aufführungen finden im „Huus an‘n Siel“ statt am Sonnabend, 25. Juni, um 20 Uhr sowie am Sonntag, 26. Juni, um 15 Uhr.

Da bei früheren Darbietungen der Spielschar die besten Plätze rasch verkauft waren, empfiehlt es sich, nicht allzu lange mit dem Kartenkauf zu warten.

Das Stück spielt in einer ländlichen Gartenidylle. Chrischan Veddern (Hans-Gerd Hansing) lebt mit seiner Frau Gerlinde (Ute Müller) und einer Heerschar von Gartenzwergen Tür an Tür mit den Nachbarn Egbert Sagebiel (Wolfgang Stolle) und seiner Angetrauten Inge (Monika Hattermann).

Während Chrischan es eher bodenständig liebt, ist seine Nachbarin Inge mehr auf dem Esoterik-Trip. Es könnte trotzdem so harmonisch sein, wenn Chrischan nicht großen Gefallen daran hätte, sich mit seiner Nachbarin kräftig zu streiten.

Dass auch Chrischan Grund hat sich zu ärgern, liegt hauptsächlich daran, dass seine Tochter Suse (Stella Mönnich) sich den falschen Freund (Dirk Töllner) ausgesucht hat. Außerdem wird dann noch der liebste Freund des Hausherrn ermordet.

Um die Verwirrung auf die Spitze zu treiben, spioniert die tratschende Nachbarin Frau von Söötbach (Ilka Geberzahn) herum und verdächtigt Gerlinde und Egbert des Ehebruchs. Da kann auch Chrischans Freund Kurt (Jürgen Geberzahn) nicht mehr viel retten. Wie diese verworrene Geschichte um die liebe Nachbarschasft doch noch zum Guten zu wenden ist, können Zuschauer im „Huus an‘n Siel“ miterleben.

Die Regie hat Torben Heinen übernommen, der bereits reichlich Erfahrung als Darsteller auf verschiedenen Bühnen gesammelt hat. Als Topooster setzt sich wieder Waltraud Dierks für die Mitspieler ein.

Außerdem werden Ingeborg Laverenz und Hartmut Kühne mit einem Rahmenprogramm dafür sorgen, dass das Publikum in die richtige Stimmung für den Dreiakter versetzt wird.