Oldenburg - „Wir wissen weiter“, steht auf dem Schild im neu gestalteten Empfang. Die Verbraucherzentrale hat ihre Beratungsstelle am Julius-Mosen-Platz umgebaut und dies am Mittwoch mit zahlreichen Gästen gefeiert. „Aus dem Großraumbüro mit Charme der 80er-Jahre ist ein modernes, kundenorientiertes Regionalzentrum geworden“, sagte Petra Kristandt, Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale Niedersachsen.
Der Umbau sei im Zuge der Strukturreform erfolgt. Demnach werden die Beratungsstellen in den Zentren gestärkt, während sie sich aus der Fläche zurückziehen. So wurde das Ein-Personen-Büro in Delmenhorst Mitte des Vorjahres geschlossen. Berater Michael Rohrmann verstärkt seitdem das Oldenburger Team um Geschäftsstellenleiterin Christel Lohrey und Sabine Schröder. Eine zusätzliche Empfangskraft in Person von Christian Zölffel kümmert sich um Terminvergabe und Serviceauskünfte.
„Die Verbraucherberatung hat sich in den vergangenen 30 Jahren stark gewandelt“, blickte Lohrey zurück. Das Regionalzentrum in Oldenburg trage dem Rechnung, da die Beratung ab jetzt in separaten Räumen erfolge. „Individuell und abhörsicher“, scherzte Lohrey. Dadurch sei ein persönliches Gespräch auch bei sensiblen Themen möglich. Die Fragen der Kunden haben sich laut Lohrey stark Richtung Verbraucherrecht und Finanzen verschoben, während früher die Produktberatung dominierte.
„Ich freue mich sehr, dass die Verbraucherzentrale ihr Angebot in Oldenburg festigt und erweitert“, lobte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann das neue Konzept. Infos zu Service und Beratung unter
