Mainz/Oestrich-Winkel - Ein Streit zwischen dem Rheingau Musik Festival (RMF) und Fluglärm-Gegnern landet vor Gericht. Eine mündliche Verhandlung ist für 16. März am Landgericht Mainz angesetzt, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. Das RMF mit Sitz im hessischen Oestrich-Winkel hatte nach einer Protestaktion die Initiative gegen Fluglärm Mainz verklagt. Die Lärmgegner hatten weltberühmte Künstler angeschrieben und sie auf mögliche Störungen ihrer Konzerte beim RMF durch den Krach von Flugzeugen hingewiesen.
Als das Festival die Initiative aufforderte, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen, kündigte diese stattdessen weitere Aktionen an. Mit der Klage solle die Behauptung untersagt werden, so RMF-Intendant Michael Herrmann, dass Konzerte von Fluglärm gestört würden.
