Vordersten Thüle - Zehntausende Studierende seien seit 2011 durch das Deutschlandstipendium bereits unterstützt worden. Das Programm habe sich in den vergangenen Jahren zu einem bundesweiten Erfolg entwickelt, sagte Professorin Dr. Marianne Assenmacher am Dienstagabend im Hotel Landhaus Pollmeyer in Vordersten Thüle. Die Präsidentin der Universität Vechta hielt dort vor Mitgliedern des Rotary Clubs Cloppenburg-Quakenbrück einen Gastvortrag zu dieser Art Stipendium und gab zudem einen Überblick über die Entwicklung der Uni Vechta.
Das Deutschlandstipendium zeichne sich dadurch aus, dass Studierende nicht nur für ihre hervorragenden Studienleistungen gefördert würden, sondern auch für gesellschaftliches und ehrenamtliches Engagement. Dabei werden Deutschlandstipendiaten mit 300 Euro im Monat unterstützt. Eine Hälfte zahlt der Bund, die andere Hälfte muss von den Universitäten durch private Förderer aufgebracht werden.
Hier kommt auch der Rotary Club ins Spiel. Denn der Distrikt 1850 von Rotary International, zu dem der Rotary Club Cloppenburg-Quakenbrück gehört, beteiligt sich an diesem Programm. Jährlich werden insgesamt 60 Deutschlandstipendien in der Region Bremen/Weser Ems durch den Rotary-Distrikt 1850 zur Verfügung gestellt. „Davon erhält die Universität Vechta drei Stipendien“, freute sich Marianne Assenmacher über diese Unterstützung. Insgesamt könne die Uni im Studienjahr 2015/2016 60 Deutschlandstipendien vergeben. Das Auswahlverfahren laufe derzeit.
Nicht ohne Stolz berichtete die Ende September aus dem Amt scheidende Uni-Präsidentin den Zuhörern auch von der erfreulichen Entwicklung der Universität in Vechta. Die Zahl der Studierenden habe man innerhalb von zehn Jahren von rund 3000 auf rund 5000 Studenten steigern können. Etwa 450 Mitarbeiter – darunter 63 Professoren – seien in Vechta beschäftigt. Auch habe man das Profil der Universität schärfen können. So sei zum Beispiel neben dem großen Bereich der Lehrerausbildung auch der Sektor der sozialen Dienstleistungen wie etwa die Gerontologie stetig ausgebildet worden.
Wie Assenmacher weiter verdeutlichte, gehöre zur Strategie der Uni auch das Bewusstsein, nicht nur in Vechta präsent zu sein: „Wir sind die Universität im gesamten Oldenburger Münsterland.“
