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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Suche nach der Superformel

30.08.2016

Oldenburg Ist es Glück, wenn man sich alles kaufen kann? Oder kann man sich einfach glücklich denken? Und sollte man nicht glücklich darüber sein, unglücklich zu sein, da es doch ohne Unglück auch kein Glück geben kann?

Über diese schwierigen Fragen denken die Forscher Franzi und Didi in dem von Marc Becker geschaffenen und inszenierten Kinder-Theaterstück „Die Glücksforscher“ nach – immer in der Hoffnung, die ultimative Glücksformel zu finden.

wo es Karten gibt

Was ist Glück und kann man das eigentlich lernen? Dieser Frage gehen Franz und Didi, gespielt von Yassin Trabelsi und Ramona Suresh, in dem neuen Kinderstück in Oldenburg nach. Für die Aufführungen „Die Glücksforscher“ im Spielraum gibt es Eintrittskarten unter Telefon   0441/222 51 11

Alle Ð -Kritiken unter www.nwzonline.de/premieren

Ein zu komplexes Thema für Kinder? Könnte man meinen, doch der lang anhaltende Applaus der Zuschauer am Ende der Premiere im Spielraum des Staatstheaters zeigte ein anderes Bild. Und das zu Recht. Das Stück von Becker hat es geschafft, philosophische Gedanken in einer kindgerechten Sprache, mit viel Spaß und Leichtigkeit darzustellen, ohne lehrerhaft den Zeigefinger zu erheben.

Im Kindertheater ist es leider oft zu sehen, dass sich Eltern von einer abgedroschenen Geschichte gelangweilt oder anbiedernden Schauspielern peinlich berührt fühlen. Doch dieses Stück ist anders. Es hat einen Humor, der Kinder und Erwachsene gleichermaßen anspricht.

Ohne es zu bemerken, verfolgen Jung und Alt 55 Minuten lang wie gebannt die Dialoge der beiden Schauspieler, die sich eilig von Idee zu Idee bewegen und dabei so viel Abwechslung in ihr Spiel bringen, dass kaum zu bemerken ist, dass hier nur zwei Darsteller die gesamte Vorstellung bewältigen.

Durch das Stück hindurch arbeiten die Glücksforscher, gespielt von Ramona Suresh und Yassin Trabelsi, auch immer wieder mit dem Publikum, doch nicht in der Art, dass sich der angesprochene Zu-schauer vor Schüchternheit oder Scham in seinem Sitz vergraben muss. Im Gegenteil, in einer publikumsnahen, lockeren und freundlichen Atmosphäre werden besonders die Kleinen ins Spiel eingebunden.

Doch nicht nur die Darsteller, auch das Bühnenbild von Sandra Münchow bezaubert. Auf dem Boden und an den Wänden kann der Zuschauer ausführlich die Notizen der Glücksforscher lesen. „Genüsslich pupsen“ oder „Den Zug nicht verpassen“ – eben lauter Dinge, die offenbar glücklich machen. Und ein in der Mitte des Spielraums aufgebautes Regal, angefüllt mit mysteriös beschrifteten Kisten, offenbart erst im Laufe des Stückes einiges Außerordentliches und Komisches.

Kein Wunder also, dass die meisten Zuschauer strahlend vor Glück die Vorstellung verlassen.

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