Oldenburg - Abgesagt haben Stadt und Diakonie ihre Pläne, im Seniorenheim Haarentor am Schützenweg eine Drogenberatungsstelle einzurichten und dort auch „Rose 12“ unterzubringen.
Als Gründe gaben Diakonie-Sprecher Frerk Hinrichs und Stadtsprecher Andreas van Hooven am Freitag gegenüber der NWZ baurechtliche Aspekte an, die sich bei näherer Prüfung für den Standort ergeben hatten.
In der Nachbarschaft, in den umliegenden Kindergärten und in der Haarentorschule hatte es massive Proteste gegen das Vorhaben gegeben. Vor allem Eltern sorgten sich um die Sicherheit ihrer Kinder (NWZ berichtete gestern) und reagierten am Freitag erleichtert, als sie die Neuigkeit hörten.
Die Stadt Oldenburg und die Diakonie im Oldenburger Land wollen nun die aus ihrer Sicht schwierige Suche nach einem geeigneten Standort für ein vereintes Suchtberatungszentrum fortsetzen. Gesucht wird bereits seit mehr als zehn Jahren.
