SüDBOLLENHAGEN - Intensiv proben die zehn Darsteller der Theatergruppe des Klootschießer- und Boßelvereins (KBV) Kreuzmoor für ihren neuen plattdeutschen Dreiakter „De Titanic droff nich unnergahn“. Die Premiere im Saal der Gaststätte „Jabben“ in Südbollenhagen ist am Freitag, 28. Januar, um 20 Uhr.
Der moderne Dreiakter stammt aus der Feder des bekannten Autors Helmut Schmidt und wird unter der Regie von Stephan Meyer auf die Bühne gebracht. Mit Christoph Müller und Nils Müller hat die Theatergruppe auch zwei neue Spieler, wobei Christoph Müller erstmals auf den „großen Brettern“ steht. Nils Müller hat schon Bühnenerfahrung gesammelt bei einer Theatergruppe aus Ra-stede. Als Souffleuse ist Ingrid Tapken ebenfalls das erste Mal dabei. Die Maske übernimmt Inge Höpken. Nach der Premiere findet eine After-Show Party für jedermann statt.
Der Kartenvorverkauf läuft, die Karten sind im Tintenfass in Jaderberg und bei Bernhard Hattermann unter Tel. 04454/557 erhältlich.
Zum Inhalt: Nachdem Hermann und Elvira Finkenstädt die Gaststätte „Titanic“ von Hermanns Mutter Rosa übernommen haben, laufen die Geschäfte nicht mehr gut. Dazu hat Hermann noch Spielschulden, so dass die Gaststätte geschlossen wurde und verkauft werden soll. Davon darf Oma Rosa aber nichts wissen. Zudem glaubt Oma Rosa, seit sie den Film „Titanic“ gesehen hat, die Rose aus eben diesem Film zu sein – und hat jetzt nur noch Angst, mit dem Schiff unterzugehen.
Der Gastwirt Josef Schaffernicht reist aus Bayern an, um die Gaststätte zu kaufen. Aber er hat andere Pläne mit der „Titanic“, wodurch er Hermann einige Probleme bereitet. Auch die Frauenbeauftragte ist mit der neuen Nutzung nicht einverstanden. Aber alle haben die Rechnung ohne Oma Rosa und ihrem Enkel Ronny gemacht. Mit viel Raffinesse und mit Hilfe der Studentinnen Tina Venske und Angela Cording wollen sie den Plan vereiteln. Die Zuschauer können sich auf vergnügliche Stunden freuen.
