Rodenkirchen - Nach der Alarmanlage gibt es eine weitere Neuerung in der St.-Matthäus-Kirche. Quasi kurz vor Beginn der Jahreshauptversammlung des Kirchbauvereins sind auch die neuen Informationsstände fertiggestellt werden, wie der Vorsitzende Friedrich Lübben sichtlich erleichtert feststellte.
„Ohne Eigenlob: Wir sind mit der Arbeit zufrieden“, gestand er jetzt in der Versammlung im Hotel Albrechts und erläuterte den langen Entstehungsprozess, bei dem immer wieder Änderungen vorgenommen worden waren. Die Stände befinden sich im hinteren Bereich des Hauptschiffes, bestehen aus Texten und Bildern und sollen den Besuchern einen ersten informativen Eindruck der St.-Matthäus-Kirche und ihrer Kunstwerke vermitteln.
„Als Kirchengemeinde sind wir dem Kirchbauverein sehr dankbar, dass unser Kleinod jetzt auch Erklärungen für die Besucher bereithält“, freute sich Pastorin Birgit Faß. An den Ständen mitgewirkt haben neben dem Vorsitzenden Friedrich Lübben der Ehrenvorsitzende Rolf Oellerich, der stellvertretende Vorsitzende Hergen Drieling, Pfarrer i.R. Frank Klimmeck, Oberkirchenrat Diplom-Ingenieur Achim Knöfel sowie weitere Bürger und Firmen.
Der Kirchbauverein hat sich für 2015 Großes vorgenommen: Die Orgel soll restauriert werden. „Alles ist jetzt fertig in der Kirche, nur die Königin der Musikinstrumente leidet“, begründete Friedrich Lübben die geplanten Arbeiten, deren Kosten er auf rund 45 000 Euro veranschlagt hat. Förderanträge hat der Kirchbauverein gestellt, erste Zusagen für Spenden sind schon eingetroffen.
Der Kirchbauverein hat zwar ein gutes finanzielles Polster, bittet aber dennoch um weitere finanzielle Unterstützung. Einige Spenden konnten zudem bei Veranstaltungen eingenommen werden. In der Versammlung sicherte auch Werner Hofmann aus seiner Waltraut-und-Werner-Hofmann-Stiftung Mittel zu; die genaue Höhe konnte er aber noch nicht mitteilen.
2014 beteiligte sich der Kirchbauverein zudem mit zwei Ständen an der Ausstellung zur Schlacht bei der Hartwarder Landwehr, die vor 500 Jahren stattgefunden hatte. Der Jahresausflug führte 51 Mitglieder zum frisch renovierten Kloster Loccum, einer ehemaligen Abtei der Zisterzienser in der Stadt Rehburg nahe dem Steinhuder Meer.
Nach dem Ende der Regularien hielt Klaus Wessels vom Rüstringer Schrieverkring einen Vortrag über die Schriftstellerin Alma Rogge (1894 bis 1969), die in Brunswarden geboren wurde und auf dem Rodenkircher Friedhof begraben liegt.
