TANGE - Freunde des Theaters sollten sich den Sonnabend, 23. Januar, schon mal dick in ihrem Kalender anstreichen: Denn an jenem Tag feiert die Tanger Speelkoppel Premiere mit ihrem neuen Stück „Een Huusfründ kummt selten alleen“. Beim Stück handelt es sich um eine plattdeutsche Komödie in vier Akten aus der Feder von Günter Drewes.
Zur Handlung: Ins Eheleben des Büroangestellten Hans Piepenbrink (Enno Hasselder) und seiner Frau Erna (Monika Wienhold) hat sich die Routine eingeschlichen, das Paar hat sich nicht mehr viel zu sagen. Doch dann erhält Erna Besuch von ihrem alten Verehrer Hinni (Olaf Reil) und auch Postbote Chris Holm (Torsten Taute), obwohl verheiratet, findet Piepenbrinks Frau charmant.
Erna fühlt sich geschmeichelt und hat wieder Spaß am Leben. „So ein kleiner Flirt kann nicht Schaden“, denkt sie sich. Doch Ehemann Hans will sich die Hörner nicht aufsetzen lassen und ist eifersüchtig. Er und Chris’ Frau Edith (Marion Fleßner) tüfteln einen Plan aus, die Ehe zu retten. Aber dann kommen beide selbst in eine verfängliche Situation. All diese Verwicklungen bringen die Laienschauspieler der Tanger Speelköppel auf die Bretter der Bühne im Dörpshus in Tange. Hierher war die Gruppe im vergangenen Jahr umgezogen, nachdem sie zuvor mehr als 20 Jahre im Gasthof Delger spielte. „Die Zuschauer haben den Umzug positiv gesehen“, sagte die Vorsitzende des Ortsbürgervereins Tange, Heide Reil.
Das Tanger Speelköppel-Team mit Enno Hasselder, Monika Wienhold, Monika Eickhorst, Torsten Taute, Marion Fleßner, Renate van Rüschen, Ralf Hasselder und Olaf Reil hat in den vergangenen Monaten fleißig geprobt und dem Stück den letzten Schliff gegeben, damit zur Premiere auch das letzte Detail sitzt.
Die Akteure werden immer wieder von Regisseur Gottlieb Hasselder angetrieben. Mit Renate van Rüschen und Marion Fleßner gibt es zwei neue Gesichter in der Speelköppel. Als „Topuster“ sorgt Gretchen Hasselder dafür, dass die Schauspieler nicht ins Stocken geraten. Nach der Premiere am 23. Januar wird das Stück „Een Huusfründ kummt selten alleen“ noch 17 mal aufgeführt: am 25., 28., 29., 30. und 31. Januar sowie am 2., 4., 5., 6., 9., 12., 13., 14., 16., 19., und 20. Februar.Der Vorhang hebt sich jeweils um 20 Uhr. Außerdem gibt es eine Vorstellung am Sonntag, 7. Februar, um 14.30 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf bei Heide Reil unter Tel. 0 44 99/462 (ab 15 Uhr).
