Ahlhorn - „Wir hatten sehr gut zu tun“, zog Uwe Runge vom Schuhhaus Runge eine aus seiner Sicht positive Bilanz des Ahlhorner Straßenfestes. Auch Geschäftsmann Willi Renken, zugleich Vorsitzender des Gewerbe- und Handelsvereins, sagte: „Wir können nicht klagen.“

Laut Renken war der Hauptansturm der Besucher des Straßenfestes mit verkaufsoffenem Sonntag schon durch, als gegen 16.30 Uhr der Regen einsetzte. „Wir haben insofern noch Glück gehabt, dass wir nicht in der Starkregenzone in Südniedersachsen lagen“, so Renken.

Auch wenn man in den vergangenen Jahren nicht so viel Glück mit dem Wetter gehabt habe, sei das Straßenfest eine wichtige Veranstaltung.

Laut Willi Renken ist der Ursprungsgedanke des Ahlhorner Straßenfestes, dass Geschäftswelt und Vereine einmal im Jahr gemeinsam etwas in Ahlhorn auf die Beine stellen. Renken bedauerte deshalb am Sonntag, dass beim diesjährigen Straßenfest die Zahl der beteiligten Vereine weiter geschrumpft ist. Daran muss sicherlich gearbeitet werden.

Die Ortsdurchfahrt war für die Dauer des Straßenfestes für Kfz gesperrt.

Musikalische Darbietungen gab es vom Johanniter-Spielmannszug aus Ahlhorn, vom Musikverein Beverbruch und vom Ensemble Wildes Blech.

Die Kindertanzgruppen des Turnvereins Ahlhorn bereicherten den Nachmittag mit ihren Darbietungen.

Bei der Polizeistation wurden am Sonntag Fahrräder codiert, und Besucher hatten auch die Möglichkeit, am Fahrsimulator der Polizei ihr Reaktionsvermögen zu testen. Bei der Öffentlichen Versicherung konnten Besucher den Schaden an einem Unfallwagen schätzen.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude