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NWZonline.de Nachrichten Kultur

KIN: Teufels Sohn nähert sich in aller Unschuld

06.06.2006

HAMBURG

Von Andrej Sokolow HAMBURG - Für diesen Film konnte es nur einen Starttermin geben – den 6. 6. 06. Deshalb kommt „Das Omen“, die Neuauflage der schaurigen Geschichte um des Teufels Sohn, der als kleiner Junge in einer amerikanischen Diplomatenfamilie aufwächst, statt wie üblich am Donnerstag schon heute in deutsche Kinos.

Das neue „Omen“ folgt sehr präzise dem 30 Jahre alten Original. Selbst die Dialoge sind weitgehend identisch. Nur die Schauplätze haben sich etwas geändert, die Eltern sind mit Julia Stiles und Liev Schreiber deutlich junger als einst Gregory Peck und Lee Remick, und der Junge Damien wirkt merklich teuflischer als im Original.

Die Geschichte beginnt damit, dass das Diplomaten-Ehepaar Robert und Katherine Thorn ein fremdes Baby anstelle des eigenen, tot geborenen Sohnes annimmt. Genauer gesagt, nur der Vater weiß davon, seiner Frau verheimlicht er den Tausch. Die ersten Jahre mit Damien verlaufen ganz normal, doch mit der Zeit wird der Junge seltsam verschlossen und düster.

Dann erhängt sich Damiens Kindermädchen mitten in einem bunten Geburtstagsfest. Als Ersatz schleicht sich Mrs. Baylock ins Haus, eine Art bösartige Version von Mary Poppins. Mia Farrow ist in dieser Rolle so diabolisch, dass selbst ihr strahlendes Lächeln einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Die seltsamen Zwischenfälle häufen sich, und eines Tages erscheint ein Priester in Thorns Büro, der behauptet, Damien sei der Anti-Christ. Der Beweis: Er trage irgendwo an seinem Körper die „Zahl des Tieres“, 666.

Auch das neue „Omen“ ist kein typischer Horrorfilm mit strömendem Blut. Der wahre Horror ist schließlich, dass ein Kind, das Sinnbild für Unschuld, das ultimativ Böse in sich trägt und von dem Mann, der es jahrelang liebevoll aufzog, auf brutale Weise getötet werden soll.

Auch wenn diese Wortkombination seltsam klingen mag, das neue „Omen“ ist ein schöner Horrorfilm. Traumhaft sind nicht nur die Naturaufnahmen, den Ton des Films bestimmt vor allem ein großartiges Spiel von Schatten und Licht, das an die alten Schwarzweiß-Filme erinnert. „In jeder Einstellung kämpft das Licht gegen die Dunkelheit“, erklärt Regisseur John Moore („Der Flug des Phoenix“) sein filmisches Konzept.

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