THüLE - THÜLE - Den Saisonschluss läutet der in diesem Jahr eröffnete Kletterwald-Nord an der Thülsfelder Talsperre ein. Dazu hat sich das Betreiberehepaar Ruth und Wolfgang Placke eine ganz besondere Aktion einfallen lassen: Am Sonnabend und Sonntag, 29. und 30. Oktober, sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene aufgerufen, mit selbst gebastelten Laternen oder zur Laterne umfunktionierten Kürbissen beim Kletterwald anzutreten. Wer ein solches Exemplar aus heimischer Bastelstube vorweisen kann, darf den Kletterwald an diesem Wochenende kostenlos benutzen. Ruth Placke: „An der Aktion kann Jedermann teilnehmen.“
Die Laternen werden am Sonntag, 30. Oktober, in den Abendstunden in die Bäume des Kletterwaldes gehängt und sollen die Anlage illuminieren. Ruth Placke: „Wir bitten jedoch die Besucher, wegen der Waldbrandgefahr keine brennenden Kerzen in die Laternen zu stellen, sondern batteriebetriebene Lichtquellen zu benutzen.“ Für das leibliche Wohl der Besucher ist an beiden Tagen gesorgt, versprechen Ruth und Wolfgang Placke. So werden Flammkuchen, Glühwein und Gegrilltes angeboten.
Anfang November schließt der Kletterwald für die Winterpause seine Tore. Geöffnet wird die Einrichtung erst wieder mit dem Beginn der Osterferien 2006, „bei schönem Wetter sicherlich auch schon einige Tage eher,“ sagt Ruth Placke.
Die Wintermonate wollen die Betreiber nutzen, um die Angebote im Kletterwald zu erweitern. Geplant ist der Bau einer 70 Meter langen Seilbahn über die angrenzende Igelriede.
Allerdings stehen die dazu erforderlichen behördlichen Genehmigungen noch aus. Auch einzelne Parcourstrecken der Anlage sollen ausgebaut und erweitert werden. Damit reagiert das Ehepaar Placke auf die steigenden Besucherzahlen.
Der Kletterwald an der Nordseite der Thülsfelder Talsperre war im Frühjahr 2005 eröffnet worden. Er erfreut sich seitdem steigender Beliebtheit. Ruth Placke: „Unsere Besucher kommen inzwischen nicht mehr nur aus der näheren Umgebung, sondern reisen auch aus Ostfriesland, dem Ammerland oder Oldenburg an.“ Ruth Placke zieht eine sehr zufriedene Bilanz der ersten Saison in der Anlage am Fuß des Auslaufbauwerkes: „Wir hatten bisher rund 17 000 Besucher. Das zeigt doch, dass der Kletterwald gut angenommen wird.“
Kamen zunächst viele Kinder, um zwischen den hohen Bäumen ihre Kletterkünste unter Beweis zu stellen, so finden inzwischen immer mehr Jugendliche und Erwachsene den Weg an die Talsperre. Ruth Placke: „Das Interesse ist auch bei Gruppen sehr groß. So gibt es viele Schulen, die uns besuchen.“ In den Herbstferien kommen sogar Besuchergruppen und Familien aus Nordrhein-Westfalen.
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