THüLE - „Sich zu begegnen ist besser, als sich aus dem Weg zu gehen. Nur wenn wir uns verstehen und für einander Verständnis entwickeln, werden wir auch gut miteinander leben können“, sagte die Vorsitzende des Regionalverbandes Friesoythe für Zusammenarbeit mit Osteuropa (ZMO), Maria Maul, auf dem schon traditionellen Herbstball des Verbandes im Saal Sieger in Thüle. Sie unterstrich, dass der Herbstball Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zusammen bringe und Gelegenheit schaffe, aufeinander zu zugehen, Missverständnisse auszuräumen und Vorurteile abzubauen. Im mit über 250 Besuchern voll besetzten Festsaal feierten Aussiedler und Einheimische gemeinsam.
Im Rahmen des Festballs wurden der Vorsitzende des Präventionsrates, German Hamann, und sein Stellvertreter Johannes Petri für ihr ehrenamtliches Engagement zur Integrationsförderung geehrt. Maul erklärte, dass beide seit mehreren Jahren Vorbildliches für den Integrationsprozess und das menschliche Miteinander in Friesoythe geleistet hätten, und in diesem Bereich besonders positiv auffallende Persönlichkeiten seien, denen man zu großem Respekt verpflichtet sei.
Hamann fungierte auch als Festredner. Er betonte, dass ZMO und Präventionsrat das gemeinsame Ziel der Integration verbinde. Integration bedeute Eingliedern in die Gesellschaft und Anpassen an die Regularien des neuen Landes. Allerdings sollten Muttersprache und Traditionen durchaus gepflegt werden dürfen.
