THüLE - 763 Radfahrer – allesamt gut gelaunt – radelten am Sonntagvormittag um die Thülsfelder Talsperre: Das 33. Internationale Volksradfahren des Radsportclubs Thüle darf als Erfolg verbucht werden. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte der Vorsitzende des Vereins, Heribert Ideler, schon kurz nach dem Start. Wenige Minuten zuvor hatte er das Feld auf die Strecke geschickt, begleitet von einigen flotten Takten des Thüler Musikvereins und einer Polizeieskorte.

Acht Kilometer mussten die Tandem-Fahrer bewältigen. Selbst mit Achter-Tandems waren die Teilnehmer angetreten. Eine Strecke über 20 Kilometer mussten die Einzelfahrer zurücklegen.

Auf Schnelligkeit kam es dabei nicht an: Beim Volksradfahren ist Gemütlichkeit Trumpf, der Spaß an der Sache steht im Vordergrund.

Der älteste Radler im Feld war Horst Schröter im Alter von 87 Jahren. Er gehört dem Radsportclub aus Bünde in Nordrhein-Westfalen an. „Der Verein radelt bei uns schon seit 20 Jahren mit und wir sind immer bei deren Volksradfahren mit dabei“, so Ideler.

Wieder zurück an Start und Ziel an der Kirchstraße in Thüle gab es einen Siegerpokal für die größte Gruppe im Feld. Die Camper vom Campingplatz Wilke und das Zeltlagerteam Thüle würden das unter sich aus machen, hatte Heribert Ideler schon im Vorfeld gemutmaßt. Und er sollte Recht behalten: Mit rund 150 Radlern stellte der Campingplatz die größte Gruppe, das Zeltlagerteam kam auf knapp 120 Teilnehmer. Auf dem Platz wurde noch stundenlang gemeinsam weiter gefeiert. Dabei konnten auch weitere sportliche Herausforderungen angenommen werden – beispielsweise beim Kistenstapeln der Jugend Johanniter aus Garrel und an anderen Spielstationen.

Gut besucht war am Morgen bereits der Gottesdienst unter freiem Himmel gewesen, der dem Volksradfahren voraus gegangen war. Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Herbert Graf und Diakon em. Otger Eismann gehalten. „Es wird ein 34. Volksradfahren geben“, verspricht Heribert Ideler.

Anja Biewald
Anja Biewald Redaktion Oldenburg