TOSSENS - Der Traum der Tossenser Allianz ihren Ort zum „Blumendorf Butjadingens“ zu machen, wird immer mehr Wirklichkeit. Am Sonnabend packten 20 Mitglieder von Bürgerverein, Klootscheetervereen, Turnverein, Feuerwehr, Kirchengemeinde, Siedlergemeinschaft und Werder-Fanclub bei der mittlerweile sechsten Pflanzaktion für ihren Traum kräftig an.
Bald 55 000 Blumen
Bisher hatten die freiwilligen Pflanzer schon 35 000 Blumenzwiebeln entlang der Hauptverkehrsstraßen eingepflanzt. Am Sonnabend kamen noch einmal 20 000 Stück hinzu, so dass sich Tossens im nächsten Frühjahr in ein Blütenmeer verwandeln dürfte.
Der Clou: Bisher pflanzten die Tossenser immer gelbe Blumen, doch nun wurden neben Narzissen auch rote Tulpen gesetzt. „Damit erreichen wir ein schöneres und bunteres Bild in den Butjenter Farben Gelb und Rot“, freute sich der Vorsitzende des Bürgervereins, Thomas Dzillum, schon beim Pflanzen auf das nächste Frühjahr.
Die Kosten von rund 800 Euro deckt die Allianz in diesem Jahr aus den Mitteln, die die Gemeinde für die Verschönerung der Ortsbilder zu Verfügung stellt. Sonst hatten sich immer Sponsoren für die Blumenzwiebeln gefunden. Entlang der Bahnhofstraße bis zum Ortsausgang, der Hauptstraße bis Klein-Tossens und an der Strandallee wurden die Blumenknollen eingegraben.
Unterdessen wurden aber auch die Schutzgerüste der Kugelakazien entlang der Strandallee auf ihren Zustand überprüft, das morsche Holz erneuert und Schutzrohre an den Baumstämmen angebracht. Nach getaner Arbeit stärkten sich die Allianz-Helfer mit einer Gulaschsuppe vom Bürgerverein. Am Abend wurden sie dann vom Sunparks beim Oktoberfest mit Brezeln und Bier für ihren Einsatz belohnt.
In Sachen „Blumendorf Butjadingens“ wollten am Sonnabend auch die Nachbarn in Eckwarden in nichts nachstehen. Deshalb griffen auch die Mitglieder der Eckwarder Dorfgemeinschaft, dirigiert von Lür Blanke und Rolf Siefken, am Sonnabend zu Spaten und Blumenzwiebeln. Insgesamt zwölf Aktive hatten sich aufgemacht, um die 4000 Knollen an den Nebenstraßen zu pflanzen, denn in den vergangenen Jahren hatten die Pflanzer vor allem die Butjadinger Straße berücksichtigt. Im nächsten Jahr sollen nun auch in den Wohnsiedlungen gelbe Narzissen erblühen.
Bratwurst und Kakao
Gepflanzt wurde diesmal auch in Eckwarderhörne – und zwar die Drift an beiden Seiten und der Platz um die Regenbogen-Skulptur. Auch an der Straße nach Eckwarderhörne ruhen jetzt viele Blumenzwiebeln in der Erde.
Dem Wetter entsprechend trafen sich die Pflanzhelfer in Eckwarden zum Abschluss beim neuen Vorsitzenden des Bürgervereins Jannes Bergsma zu Bratwurst und warmem Kakao.
