Bösel - Heiraten in der idyllischen Umgebung beim Heimatmuseum in Bösel – das soll in absehbarer Zeit möglich sein. Wie Fachbereichsleiter Herrmann Walter auf Nachfrage der NWZ  sagte, gebe es diese Pläne.

Allerdings stehe noch nicht fest, bis wann diese Möglichkeit den heiratswilligen Paaren in der Gemeinde offen steht. „Ein Zeitplan ist mir noch nicht bekannt“, sagte Walter, der unter anderem für Infrastruktur, das Bauamt und Bürgerservice – und damit auch für das Standesamt zuständig ist. Die eigentlichen Trauungen nimmt seit November 2013 Xenia Nording vor, sie hat die Nachfolge von Martin Brinkmann angetreten.

Der Gebäudekomplex an der Overlaher Straße ist im Jahr 1884 erbaut worden. Auf eine Renovierung im Jahr 1997 folgte im Januar 1999 die weitere Nutzung als Heimathuus und -museum. Ein Teil der massiven Außenmauern mit den ausgesetzten Ziegeln und Verzierungen wurde neu errichtet.

Außerdem entstand im Wirtschaftstrakt unter der ursprünglichen Zweiständerkonstruktion ein Veranstaltungsraum. Im früheren Wohnteil befindet sich heute ein Restaurant.

Bei dem Ensemble handelt es sich um ein für diese Region typisches Bauernhaus samt Wirtschaftsgebäuden, die als Zeugnis über die Vergangenheit erhalten bleiben sollen.