• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Nachrichten Kultur

Bühnen: Treffpunkt für poetischen Witz

05.10.2013

Oldenburg Die Jugendclubs am Oldenburgischen Staatstheater können sich sehen lassen. Profis aus Theaterpädagogik, Schauspiel und Tanz leisten seit Jahren großartige Arbeit mit dem Nachwuchs. Doch wie funktionieren eigentlich Jugendclubs an anderen deutschen Theatern?

Sechs von ihnen wird man jetzt in Oldenburg zu sehen bekommen. Sie sind zu Gast beim 24. Bundestreffen „Jugendclubs an Theatern“, das in diesem Jahr das Staatstheater ausrichten darf. Rund 180 Jugendliche, Spielleiter, Theaterpädagogen und Dramaturgen werden sich eine Woche lang vom 14. bis 19. Oktober in der Stadt tummeln.

Bremer Gäste

Die sechs eingeladenen Jugendclubs wurden aus 55 Bewerbern ausgewählt und kommen von Theatern in Hamburg, Bremen, Jena, Mainz, Bonn und München. Warum gerade diese?

„Wir haben nach künstlerisch spannenden Ansätzen und Prozessen gesucht“, erklärt Hanna Puka, Theaterpädagogin im Staatstheater und Mitglied der zehnköpfigen Jury, die für die Auswahl durch ganz Deutschland reiste. Allen Clubs gemein ist, dass Amateure, meist Schüler und Studenten zwischen 15 und 25 Jahren, auf der Bühne stehen unter der Regie von Profis. An zwei Spielorten, der Exerzierhalle und dem Kleinen Haus, zeigen die Gäste – sowie die Jugendclubs des Oldenburgischen Staatstheaters – ihre ganz unterschiedlichen Produktionen.

Mit der kleinsten Besetzung reist das Theater Bremen an. Sechs junge Akteurinnen zeigen „Warum das Kind in der Polenta kocht“ nach Aglaja Veteranyi. „Ein poetisches, bilderreiches Theaterstück über das Leben in einer Artistenfamilie“, schwärmt Hanna Puka von dem bezaubernden Spiel.

Als Projekt gleich mehrerer Generationen zeigt der Teenpark vom Theaterhaus Jena „80 über Nacht“. Das Spannende hier sei, dass junge Menschen ab 14 Jahren die Rollen tauschen mit Senioren über 90, sagt die Theaterpädagogin über das durchaus etwas schräge Panoptikum.

Mit dem Älterwerden beschäftigt sich, wenn auch ganz anders, die Bluebox des Staatstheaters Mainz. „So jung kommen wir nicht mehr zusammen“ heißt deren Collage mit selbst verfassten Texten und rockigen Liedern.

HipHop im Wald

An „Forest Jump“ vom K3-Jugendclub Kampnagel Hamburg gefiel der Jury vor allem der verschobene künstlerische Kontext. So tanzen die acht jungen Leute ihren Hip-Hop nicht wie gewöhnlich auf der Straße, sondern im Wald.

Bei „Punk Rock“ aus der Feder von Simon Stephens ist der Name Programm. „Das ist unser cooles Stück“, sagt Hanna Puka über das Schauspiel von M8Mit!, dem Jugendclub der Münchner Kammerspiele.

Passend zum Georg-Büchner-Wochenende im Staatstheater zeigt das junge Ensemble des Bonner Theaters Marabu „Leonce und Lena“. Dieses Schauspiel, das für seinen poetischen Witz und eine meisterliche Inszenierung hoch gelobt wurde, ist ebenso wie „80 über Nacht“ im Kleinen Haus zu sehen, während alle übrigen in der Exerzierhalle gezeigt werden.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.