Der fünfte von sechs in diesem Jahr geplanten Trödelmärkten fand am Sonnabend auf dem Ganderkeseer Festplatz statt. Organisator Kurt Redepenning (Euro-Trödelmärkte) ist zufrieden.
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FRAGE:
Sie organisieren die Trödelmärkte in vielen Orten – seit diesem Jahr auch in Ganderkesee. Hat sich der Standort bewährt?
REDEPENNING
: Ja, das ist hier sehr gut angelaufen. Die Händler findens gut, und die Besucher auch. So ab Mittag lässt der Andrang aber erfahrungsgemäß nach. Die meisten Kunden kommen früh.
FRAGE:
Und wie viele Händler machen inzwischen mit?
REDEPENNING
: Das ist unterschiedlich. Die beste Beteiligung hatten wir im Juni mit 84. Im Juli waren es dann nur 29 – aber das lag am Regen. Im Schnitt haben wir 45 bis 50 Stände aufgebaut.
FRAGE:
Wie hoch ist das Standgeld?
REDEPENNING
: Drei Euro pro Meter. Kinder, die ihre Sachen verkaufen, müssen nichts bezahlen. Wir haben aber auch immer ein paar gewerbliche Händler. Die braucht man, damit der Markt eine gute Mischung darstellt.
FRAGE:
Gibt es Artikel, die in Ganderkesee besonders gut laufen?
REDEPENNING
: Ich bin überrascht, wie viel Spielzeug hier verkauft wird. Das ist von Mal zu Mal mehr geworden – mehr auch als anderswo.
FRAGE:
Sie hatten zwei Abendveranstaltungen geplant. Warum wurden die abgesagt?
REDEPENNING
: Das wollten die meisten Händler nicht. Deshalb haben wird es bei den frühen Verkaufszeiten belassen.
FRAGE:
Wie viele Trödelmärkte gibt es noch in diesem Jahr?
REDEPENNING
: Im September machen wir eine Pause, wegen des Herbstmarktes. Der letzte Termin ist dann am ersten Oktober-Sonnabend.
FRAGE:
Und im nächsten Jahr?
REDEPENNING
: Für 2012 haben wir sieben Termine beantragt – ich hoffe, dass die Gemeinde sie alle genehmigt.
FRAGE:
Sind Sie mit den Verhältnissen hier zufrieden?
REDEPENNING
: Ja, die Gemeinde stellt uns den Platz zu fairen Bedingungen zur Verfügung. Das einzige Ärgernis war, dass jetzt unsere Dixi-Toilette gestohlen wurde. Die hatte ich am Freitagabend aufgestellt – am Sonnabendmorgen war sie weg. Aber die Tankstelle nebenan lässt uns freundlicherweise ihre Toilette mit benutzen. Auch so etwas spricht für die Ganderkeseer.