Sande - Seit gut einem Jahr arbeiten die beiden Jugendfeuerwehren in der Freiwilligen Feuerwehr Sande in zwei Gruppen: Die Entscheidung, die Jugendwehr Sande und die Jugendwehr Gödens eigenständig zu führen, sei genau richtig gewesen, erklärte Gemeindefeuerwehrjugendwart Andreas Berger bei der gemeinsamen Hauptversammlung beider Gruppen.

Die beiden Wehren arbeiten immer noch gern zusammen, die Belastung, ständig eine große Gruppe von Jugendlichen anzuleiten, ist aber nun entfallen. Die gemeinsame Jugendabteilung war zunächst eine Notlösung in Folge der Personalnot – in Gödens gab es nicht genügend Betreuer. Heute sind alle froh darüber, den Feuerwehrnachwuchs wohnortnah in Sande und Gödens trainieren zu können. Beide Gruppen treffen sich freitags von 17 bis 19 Uhr, so dass auch kurzfristig gemeinsame Termine anberaumt werden können.

In Sande sind zurzeit 13 junge Leute aktiv, davon vier Mädchen, in Neustadtgödens sind es zwölf Jugendliche, davon fünf Mädchen. Die Ortsjugendwarte Maren Janßen (Sande) und Sven Behring (Neustadtgödens) erklärten, man sei auf gutem Weg, die neuen Strukturen müssten sich aber noch einspielen. Berichtet wurde von zahlreichen Veranstaltungen und Wettbewerben: Die Jugendwehren unterstützten die Einsatzabteilung beim Tag der offenen Tür, sammelten ausgediente Weihnachtsbäume, beteiligten sich am Frühjahrsputz und vieles mehr.

Maren Janßen beklagte, dass die Jugendwehr leider nicht flexibel sei, wenn es um Vorhaben außerhalb der Gemeinde gehe. Zum Leiterwagenrennen der Bezirksjugendfeuerwehr in Lemwerder hatte die Wehr nur mit zehn Kindern antreten können, weil es nicht möglich war, alle Kinder zu transportieren. Hier wünsche sie sich eine Lösung für die kommenden Jahre.

Sven Behring bedankte sich für großzügige Spenden, die die Jugendlichen aus Gödens erhalten hatten, als sie sich von der Jugendwehr Sande getrennt hatten.