TWEELBäKE - Als Anfang Januar Tipps zum Ausgang der Tweelbäker Eiswette abgegeben werden sollten, war angesichts des dauermilden Winters an Minusgrade nicht zu denken. Doch jetzt hat sich das Wett(er)-Bild gewandelt: Die Chancen, dass der Eisrat zum Urteil „Der See steiht“ kommt, stehen günstig. Für diese Feststellung reicht es laut Reglement aus, wenn Eis zu sehen ist. Das war 2010 eindeutig der Fall und könnte auch dieses Jahr wieder so sein, schätzt Martina Möhlenbrock, 2. Vorsitzende der „Tweelbäker Büdeltrecker“.

Das Akkordeonorchester hat in diesem Jahr das Ausrichten der Veranstaltung, die zum dritten Mal stattfindet, übernommen. Der fünfköpfige Eisrat setzt sich zusammen aus dem Präsidenten Sven Damken, der Senatorin für Wasser und Flüssigkeiten Angela Reckemeyer, der Schriftgelehrten Christina Kurdum, dem Senator für Eis Jon Kirchner und der Schatzmeisterin Bianca Wefer. Als Wettadvokat wird der Oldenburger Rainer Wichmann fungieren.

Die Eiswette 2012 wird am Sonntag nach Lichtmess, also am 5. Februar, beim Hof Helms (Am Tweelbäker See 50) stattfinden. Beginn der Veranstaltung ist um 16.45 Uhr. Etwa eine halbe Stunde später, bei Sonnenuntergang, will der fünfköpfige Eisrat feststellen, ob der See „steiht“ oder „geiht“.

Wer richtig gewettet hat, kann sich seinen Einsatz plus Gewinnquote am Veranstaltungsabend auszahlen lassen. Nicht abgeholte Gewinne werden für die Jugendarbeit des Bürgervereins Tweelbäke gespendet.

Wenn der Eisrat sein Urteil gefällt hat, sind die Gäste eingeladen, auf der Diele der Familie Helms einzukehren. Für heiße und kalte Getränke sowie Bratwurst ist gesorgt. Die „Tweelbäker Büdeltrecker“ werden für die musikalische Umrahmung sorgen.

An der Eiswette sind neben den ausrichtenden „Tweelbäker Büdeltreckern“ die Landjugendgruppe „Tweelbäker Haufen“, der Bürgerverein, der Heimatverein, die Landfrauen, der Ortslandvolkverband und der Schützenverein beteiligt.