TWEELBäKE - Seit 1829 testet in Bremen am Dreikönigstag ein Schneider, ob die Weser „steiht“ oder „geiht“. Am Dümmer geht man in diesem Jahr zum zwölften Mal der Frage nach, ob der See zugefroren ist oder nicht. Da wollen sich auch sieben Tweelbäker Vereine nicht lumpen lassen: Zum dritten Mal tragen sie die „Tweelbäker Eiswette“ aus. Die Ausrichtung übernimmt diesmal das Akkordeonorchester „Tweelbäker Büdeltrecker“, das jetzt die heiße Phase eingeläutet hat.

Die Eiswette 2012 wird am Sonntag nach Lichtmess, also am 5. Februar, beim Hof Helms (Am Tweelbäker See 50) stattfinden. Beginn des Spektakels ist um 16.45 Uhr. Etwa eine halbe Stunde später, bei Sonnenuntergang, will der fünfköpfige Eisrat feststellen, ob der See „steiht“ oder „geiht“. Für die Feststellung, dass der See „steiht“, reicht es laut Reglement aus, wenn Eis zu sehen ist. Das war bei der Premiere in 2010 eindeutig der Fall. Im vorigen Jahr fiel das Urteil des Eisrates ebenso klar aus: Der See „geiht“.

Wie die Wette diesmal ausgehen wird, kann getippt werden. Wer mitmachen möchte, muss seinen Wetteinsatz von fünf Euro bis Montag, 23. Januar, auf das Konto der „Tweelbäker Büdeltrecker“ bei der Volksbank Ganderkesee-‐Hude überweisen und beim Verwendungszweck neben „Eiswette“ entweder „steiht“ oder „geiht“ angeben. Wer richtig liegt, kann sich seinen Einsatz plus Gewinnquote bereits am Veranstaltungsabend auszahlen lassen. Nicht abgeholte Gewinne werden für die Jugendarbeit des Bürgervereins Tweelbäke gespendet.

Nachdem der Eisrat sein Urteil gefällt hat, sind die Gäste eingeladen, auf der Diele der Familie Helms einzukehren. Für heiße und kalte Getränke sowie Bratwurst ist gesorgt. Die „Tweelbäker Büdeltrecker“ werden für die musikalische Umrahmung sorgen.

An der Eiswette sind neben den ausrichtenden „Büdeltreckern“ die Landjugendgruppe „Tweelbäker Haufen“, der Bürgerverein, der Heimatverein, die Landfrauen, der Ortslandvolkverband und der Schützenverein beteiligt.