Die Fotografin Monika Zucht (Bild) und der stv. Spiegel-Chefredakteur Dr. Martin Doerry waren ein Jahr lang in Europa und den USA unterwegs, um Erinnerungen von Holocaust-Überlebenden in Wort und Bild festzuhalten. Entstanden sind daraus im Jahr 2006 das Buch „Nirgendwo und überall zu Haus“ sowie eine Ausstellung mit Porträts und Texten der Zeitzeugen. Neben Elie Wiesel gehören die Autorin Ruth Klüger, der Journalist Ralph Giordano, die Schriftsteller Imre Kertesz und Inge Deutschkron, der Politikwissenschaftler Alfred Grosser und der Galerist Heinz Berggruen zu den Befragten. Von Dienstag, 27. Januar, bis Sonntag, 29. März, ist die Ausstellung täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr im Schlossmuseum in Jever zu sehen. Eröffnet wird die Ausstellung am Holocaust-Gedenktag, Dienstag, 27. Januar, um 18 Uhr.