Eine Andacht zum Weltkindertag feierten am Montag die Mädchen und Jungen des ev.-luth. Kindergartens Neerstedt „Unterm Regenbogen“. Dötlingens Pastorin Claudia Hurka-Pülsch gestaltete die Andacht. Dabei ging es um das Beten und von Gott erzählen sowie um Singen. Von Hildegard Aßmann und Marlies Schweers-Weihe, Leiterin des Kindergartens, sangen die Kinder Lieder wie „Lasst uns Kinder Kinder sein“ oder „Gott mag Kinder, große und kleine“. Die Mädchen und Jungen sangen kräftig mit und präsentierten sogar einen eigens einstudierten Tanz.

Live-Musik der Happy-German-Bagpipers aus Nordenham sowie Jazz und Pop des Duos „The Two“ aus Bremen/Oldenburg bereicherten auf musikalische Art und Weise am Sonntag den „Herbstzauber“ auf dem Kläner-Hof in Dötlingen. Dabei konnte Gastronom Arnd Kläner reichlich Gäste am Rittrumer Kirchweg begrüßen. Neben den Dudelsackklängen und den Rhythmen von Stefan Laube (Gitarre) und Nilo Yalgin am Saxofon hatten die Besucher bei Kaffee und Kuchen die Gelegenheit, die Galerien zu besuchen. Der örtliche Schmuckdesigner Hans Pauli ließe sich bei der Arbeit zuschauen. Geöffnet hatte auch die Waffelbäckerei. Eine Lesung aus „1001 Nacht“ im Tusculanum lockte ferner zum Verweilen wie auch die Prosecco-Bar im LandART.

Norddeutsche Sturköppe zu einem heiteren Publikum werden zu lassen. Das verstehen Dirk Sollonsch und Martin Fromme aus Wanne-Eickel als das Duo „Der Telök“ aufs Beste. Vor zwei Jahren bewiesen die Frohnaturen mit ihren oft tiefsinnigen und frechen Sketchen, dass sie ihr Handwerk verstehen. Doch um ein Publikum begeistern zu können, muss sich der Saal auch füllen. „Ganz ohne Publikum darzustehen, das haben wir auch noch nicht erlebt“, wunderten sich die beiden Sketch-Experten am Sonntagnachmittag. Nicht ein Zuschauer kam nämlich in den Schützenhof „Unter den Linden“ in Dötlingen, um den Comedy-Spaß erleben zu wollen. Ratlos Gesichter, doch selbst dann waren die Spaßmacher für ein lustiges Bild bereit.

Nicht einfach hatten es Claudia und Dirk Lüke aus Neerstedt am Sonnabendnachmittag nach der Trauung in der St. Firminus-Kirche in Dötlingen, den Weg zu ihrem Hochzeitsfahrzeug zu finden. Erst mussten sie durch ein Spalier der Jugendfeuerwehr schreiten, dann den Halbkreis einer Ansaugschlauch-Brücke passieren, um dann die Bühne vor ihrem ungewöhnlichen Hochzeitsfahrzeug, der alten „Oma“, einem Magirus Deutz, des Fördervereins der Feuerwehr Neerstedt, besteigen zu dürfen. Dirk Lüke ist Pressesprecher der Feuerwehr und durfte sich der Befragung durch „Journalisten“ zum Einsatz vor, in und nach der Kirche stellen. Lüke hatte schlagkräftige Antworten parat. Auch seine Gattin musste Rede und Antwort stehen. Mit dem alten Rundhauber TLF 16-T machte sich das Paar anschließend auf den Weg zu Obby’s in Rechterfeld zur Hochzeitsfeier. Dort sollte auch das Interview mit Lükes gezeigt werden.

Da staunten Ulrike und Eckehard Hautau am Sonnabendabend nicht schlecht. Als sie nach dreiwöchigem Urlaub in Ramatuelle bei St. Tropez in Südfrankreich auf ihr Grundstück auf der Loh in Dötlingen fuhren, war das Haus schon hell erleuchtet. Sie befürchteten schon Schlimmstes: An der Auffahrt brannten Fackeln, und es prangte in großen Lettern auf einem Schild: „Die Dötlinger Goldgräber grüßen ihren Chef“. Da öffnete sich die Haustür und mit großem Hallo strömte der „harte Kern“ des Organisationsteams zum Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ den Hautaus entgegen. Der Grund: Der Sprecher und Cheforganisator Eckehard Hautau, zugleich Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins, hatte die tolle Nachricht nur per Handy entgegennehmen können. Einen Internetanschluss gab es am Feriendomizil nicht und der Empfang von deutschen Fernsehprogrammen reduzierte sich nur auf einen Privatsender. Von der Außenwelt abgeschnitten, mussten Hautaus auf den Golderfolg mit Schampus anstoßen. Die Überraschung war am Sonnabend gelungen. Bei Sekt, Kartoffelsalat und Bockwurst feierten die „Macher“ des Golderfolges noch einmal.