Auch wenn die Klassenkameradin aus dem fernen Australien diesmal fehlte (und stattdessen Bad Münder zur weitesten Anreise reichte), haben die ehemaligen Schüler der Südschule Bookholzberg ein rundum gelungenes Klassentreffen gefeiert. 25 ehemalige Mitschüler der Abschlussklassen 1959, 1951 und 1952 konnten die Organisatoren Erika Schröder, Ernst Ohlebusch und Niko Hutfilter am Sonnabend im Grüppenbührener Hof begrüßen. Besonders freuten sich die drei aber über die Teilnahme zweier Lehrer: Auch Elfriede Gieselberg (für die Ex-Schüler immer noch „Fräulein Krüger“) und Heinz Otte waren der Einladung gefolgt. Nachdem die Ex-Schüler so manche Erinnerung ausgetauscht hatten, stand noch ein Besuch von Stedingsehre auf dem Gelände des Berufsförderungswerks an. Die fachkundige Führung übernahm Gästeführerin Inge Meyer. Beschlossen wurde das gemütliche Wiedersehen – bereits das sechste seit 1982 – mit

einer Kaffeetafel.

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Kuchen bekamen auch die Ehrengäste bei der Büro-Eröffnung des Hospizkreises in den Räumen der regioVHS serviert. Allerdings nicht an der Kaffeetafel, sondern bereits während der Eröffnungsrede von Erich Kurzawski. Der Vorsitzende hatte seine Rede zum Verteilen eines Marmorkuchens genutzt, den seine Frau Monika gebacken hatte. Das erste Stück bekam Hanna Otter-Sandstedt, die die Idee hatte, das Büro des Agendavereins dem Hospizkreis zur Mitnutzung zur Verfügung zu stellen. Aber auch Rolf Schütze als Hausherr, Vertreter der Kirchengemeinden und der Ärzteschaft gingen nicht leer aus. Und selbstverständlich erhielt auch die Bürgermeisterin ein dickes Stück.

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A propos Alice Gerken-Klaas. Die gestand während des Vorlesens vor dem Bahnhof einen kleinen Faux-Pas ein. Bei der Vorbereitung und Auswahl der Frühlingsgeschichten hatte sich die Rathauschefin derart in die Lektüre vertieft, dass sie am Abend zuvor eine Viertelstunde zu spät zu einem Termin gekommen war. „Die Zeit vergeht beim Lesen wie im Flug“, hatte sie bemerkt – zumindest wenn es keine Akten sind.

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Überraschung gelungen! Zahlreiche Freunde aus der Motorrad- und Oldtimer-Szene gratulierten gestern Vormittag Fritz Bleckwehl in Vosteen standesgemäß zum 70. Geburtstag: mit einem lauten Hupkonzert im Rahmen eines imposanten Veteranen-Korso. Rund 50 historische Fahrzeuge, überwiegend Motorräder, aber auch etliche Oldtimer auf vier Rädern, drehten die Runde um Bleckwehls Vosteener Privatmuseum. Im Namen der Gäste würdigte der Ganderkeseer Frithjof Wanitschek vom „Goliath Veteranen-Club“ die Verdienste „Fidi“ Bleckwehls als Rennfahrer, Tüftler und Museumsbetreiber. Mit dem eigens angefertigten „Goldenen Motorrad im Siegerkranz“ bedankten sich die Freunde beim Geburtstagskind.

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Herausgeputzt haben die Mitglieder des Musik- und Spielmannszuges Bookholzberg am Sonnabendmorgen ihr Vereinsheim. Der Vorsitzende Jörg Peters hatte gerufen und zahlreiche Vereinsmitglieder waren gekommen. Zweimal im Jahr greifen die Musiker statt zu Trompete, Pauke und Flöte zu Harke, Besen und Pinsel. Nach gemeinschaftlichem Aufräumen und Frühschoppen am Sonntag stehen in den kommenden Wochen aber wieder der eigentliche Zweck des Vereins im Vordergrund: Beim Frühlingsfest und beim Maibaumsetzen ist der gesamte Musikzug gefragt, am 1. Mai spielen die Dorfmusikanten auf.

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Zu einem großen Chor wurden am Sonnabendabend die Besucher im Ganderkeseer „Stadtgespräch“: Sie sangen mit, als „Ricardo“ dort Ohrwürmer wie zum Beispiel Country Roads, Hey Baby oder Runaway anstimmte. Der „überzeugte Rock ’n’ Roller“ traf mit seinem Mix aus fetzigen Stücken, Country-Musik oder Balladen aus den 50er, 60er und teils auch 70er Jahren genau den Geschmack der Gäste. „Es hat Spaß gemacht“, meinte er am Ende. Wer nicht dabei war oder den Delmenhorster noch einmal erleben möchte: „Ricardo“ kommt am 21. Juni aus Anlass des Moonlight-Shoppings wieder ins Stadtgespräch.