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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Umstrittene Aktion für einen „Cyber-Krieg“

03.11.2012

Berlin Nach seinem umstrittenen Experiment mit der möglichen Hinrichtung eines Schafes hat der iranische Künstler Iman Rezai jetzt mit wieder für Verwirrung gesorgt. Er verschickte E-Mails, die angeblich von der Neuen Nationalgalerie stammten, aber gefälscht waren. „Diese E-Mails sind ein Fake, reiner Schwindel“, sagte die für die Nationalgalerie zuständige Pressesprecherin am Freitag.

In den Mails hatte Rezai behauptet, die Internetseite des staatlichen Museums in Berlin gehackt und sich Zugang zu den E-Mail-Konten verschafft zu haben. Er wollte zu einer Ausstellungseröffnung zum Thema „Cyber-Krieg“ einladen, also zu einer Debatte über kriegerische Auseinandersetzungen im und um den virtuellen Raum. Die von ihm angegebene Adresse führt aber nicht zur Nationalgalerie, sondern zu der privaten PR-Agentur The Coup. Rezai gab unterdessen die Fälschung zu und deklarierte sie als Kunstprojekt.

Der 1981 im Iran geborene Künstler, 2011 zum Meisterschüler an der Berliner Uni der Künste graduiert, hatte im Mai mit seinem spektakulären Schafsexperiment für Aufsehen gesorgt. Er ließ im Internet darüber abstimmen, ob Schaf „Norbert“ mit einer Guillotine hingerichtet werden solle. Mehr als 2,5 Millionen Clicks sprachen gegen die Tötung, immerhin 1,7 Millionen dafür.


Infos:   www.im-an.de 

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