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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Und der neue Sänger steht immer in Schussweite

06.11.2009

WILHELMSHAVEN Sie war die erste Countryband in der 50-jährigen Geschichte des Eurovision Song Contest, die es ins Finale geschafft hatte: 2006 holte die Hamburger Gruppe Texas Lightning mit ihrer Eigenkomposition „No No Never“ immerhin den 15. Platz für Deutschland. Jetzt sind die Cowboys mit ihrer bezaubernden Miss Jane Comerford (Gesang und Ukulele) nach einer kreativen Pause wieder aus den Weiten der Prärie aufgetaucht: Im Wilhelmshavener Pumpwerk wirbelten die Musiker zwischen leuchtenden Kakteen mächtig Staub auf.

Etwa 300 Countryfans aus den Weiten des Oldenburger Landes wollten beim ersten Clubkonzert der Band in diesem Jahr den neuen Sänger und Gitarristen Marshall „Malte“ Pittner (anstelle von Jonny „The Flame“ Olsen) endlich in Schussweite erleben. Ein gelungenes Debüt, wenn auch „der Neue vom Land“ stimmlich nicht immer dem akustischen Feuerwerk von Olli „Ringofire“ Dittrich (Schlagzeug), Uwe „Friendly“ Frenzel (Kontrabass), Nils Tucson (Pedal Steel Guitar) und insbesondere von E-Gitarrist Markus „Fastfinger“ Schmidt gewachsen war.

Ihr Repertoire umfasst zum einen erlesenes Material von echten Country-Helden, zum anderen zeigen Texas Lightning, dass in jedem wirklich großen Song ein Countryherz schlägt: Olli Dietrich („Dittsche“) kündigte vier Countrysänger aus Liverpool an und sang deren berühmtesten Countryhits wie „Ticket To Ride“. Auch andere Klassiker wie „Highway To Hell“ (AC/DC), „Like A Virgin“ (Madonna) oder „Dancing Queen“ (Abba) atmen mit einem Mal den typischen Duft von Saloon und Pulverdampf.

Eine feurige Bühnenshow mit sternenklaren Prärienächten und rauchigem Saloonfeeling, die sehr gezielt und treffsicher ihr Pulver im junggebliebenen Publikum verschossen hat, besonders getragen durch die sympathische und stimmgewaltige 50-jährige Leadsängerin aus Australien, Jane Comerford.

Berufs-Texaner Larry Hagman (bekannt als „Dallas“- Fiesling J.R. Ewing) sagt, Texas Lightning sei die „beste europäische texanische Band der Welt“. Das ist sie – eben weil die Musiker weit ab vom üblichen Country-Repertoire brillieren, haben auch Pop- und Rockmusik-Freunde ihren Spaß daran.

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