Was da so „cool“ aussieht, ist harte Übung. Gemeint ist die Vorführung der Hip-Hop- und Breakdancegruppe der Gemeindejugendpflege Großenkneten anlässlich des Ahlhorner Weihnachtsmarktes. Vor allem viele junge Zuschauer jubelten den Tänzern in der Markthalle zu, die zu den dröhnenden, rhythmischen Klängen eine perfekte Choreografie boten. Diese wurde mit Sascha Oltmann vom Wildeshauser Tanzzentrum einstudiert. Insgesamt nehmen 30 junge Leute an dem Integrationsprojekt der Jugendpflege teil. Die Schritte und Drehungen sind unglaublich schnell, aber gekonnt. Das Projekt kommt jedenfalls bei den Jugendlichen an. „Wir fördern damit die Kultur und Integration zwischen Deutschen und ausländischen Kindern und Jugendlichen. Das bedeutet, dass viele Nationalitäten zusammentreffen. Bis das Synchrontanzen richtig funktioniert, ist viel Training erforderlich. Doch das ist für die meisten Jugendlichen kein Problem. Im Gegenteil, viele üben sogar zu Hause“, so Trainer Oltmann. Einmal in der Woche wird zwei Stunden trainiert. „Ich habe ein richtiges Bauchkribbeln vor meinem Auftritt gehabt“, so Robin Oefler, der seit einem halben Jahr dabei ist. Er wollte es eigentlich nur mal ausprobieren. Und es hat ihm gefallen. Schon mehrfach ist die Gruppe vor Publikum aufgetreten, zum Beispiel bei Abtanzbällen. Das am Sonntagnachmittag geplante gemeinsame Tanzen mit den Besuchern des Weihnachtsmarktes im Zuge eines „Flashmobs“ hat leider nicht geklappt, da nur wenige sich trauten, mitzumachen. 

Zu einer Weihnachtsfeier trafen sich rund 40 Senioren auf Einladung des Sager Schützenvereins im Schießstand in Sage-Haast. Bei Kaffee und Kuchen war nicht nur Klönen angesagt. Kinder der Peter-Lehmann-Schule überraschten die Senioren mit Liedvorträgen unter der Leitung von Jonna Wilms am Keyboard und Schulleiterin Annegret Basten. „De Spaaßmaker“ aus Großenkneten bereicherten den Nachmittag mit plattdeutschen Sketchen. Am Ende warteten auch noch rund 150 Preise einer Tombola auf die Teilnehmer der Feier. Hauptpreise waren diverse Präsentkörbe.