Ins Moor – genauer: ins Tister Bauernmoor – führte der jüngste Halbtagesausflug des VdK-Ortsverbandes Ganderkesee. „Genau 50 Senioren nahmen teil“, berichtet Vorsitzender Dieter Strodt-hoff. Am Fahrtziel stand zunächst eine eineinhalbstündige Moorbahnfahrt auf dem Programm. „Unser Gästeführer erzählte uns Interessantes über die Geschichte des Moores von der Eiszeit bis in die Gegenwart.“ Abschließend ließen es sich die VdK- Senioren im Café „Haus der Natur“ bei einer Kaffeetafel richtig schmecken. Die nächste Bus-Tour des VdK kündigte Dieter Strodthoff für Dienstag, 14. Juni, an. Dann geht es nach Schwerin. Zwei Plätze sind noch frei. Näheres teilt der VdK-Vorsitzende unter t  0 42 22/22 72 mit.

Um ganz andere „Ausflüge“ – nämlich musikalische – ging es am Freitagabend im Ganderkeseer Kulturhaus Müller. Für die mittlerweile sechste Auflage der Jazzlounge hatte Initiator und Organisator Dr. Klaus Fey den Posaunisten und Pianisten Ed Kröger gewonnen, der seinerseits mit Verstärkung kam. Zusammen mit seinem Sohn Ignaz Dinné (Saxofon), Eike Wulffmeier (Piano), Jens Heisterhagen (Bass) und Christian Schoenefeld (Schlagzeug) beeindruckte Kröger (Posaunentrompete) die rund 30 Zuhörer mit Interpretationen, die, so sagte er, auf traditionellem amerikanischen Jazz basierten. Ein Kennzeichen der Jazzlounge: Als Moderator versucht Fey die Gäste dazu zu bewegen, sich und ihre Musik vorzustellen. Er sehe sich weniger als Beschreibender, sondern „eher als Büchsenöffner“, sagte der Musiklehrer.

Ein Konzert mit festlicher Musik voll Lobpreis gab Kirchenmusikdirektor Johannes von Hoff aus Oldenburg in St. Cyprian und Cornelius in Ganderkesee. Er spielte in der Reihe der 30-Minuten-Schnitger-Konzerte. „Ich habe vor Urzeiten schon mal hier gespielt“, erinnerte sich von Hoff. Er bezeichnete die Arp-Schnitger-Orgel als „einen besonderen Schatz“. „Es macht Spaß, auf ihr zu spielen“, so von Hoff. Der Oldenburger Kirchenmusiker schätzt die Orgel aufgrund ihrer charakteristischen Stimmen und vielen Registerfarben. Viele davon baute er in seine Interpretation der Stücke ein.

Der Leiter der Ansgari-Kantorei stellte sein Programm in Ganderkesee unter den Titel „Nun lob, mein Seel, den Herren“ und spielte viele Choralbearbeitungen von Dietrich Buxtehude. Daneben stellte er Heinrich Scheidemanns „Canzon in G“ sowie zum Abschluss Christoph W. Druckenmüllers „Concerto in G“ vor. Thorsten Ahlrichs, Kantor und Organist in St. Cyprian und Cornelius, hatte den Oldenburger Musiker eingeladen: „Ich freue mich, wieder einen alteingesessenen Oldenburger Kollegen an den Tasten begrüßen zu dürfen, zudem mit einem tiefsinnig heiteren Programm“, so Thorsten Ahlrichs.

Langjährige Treue zum Schützenverein Schönemoor wurde am Sonntag beim Finale des Schönemoorer Schützenfestes honoriert. Der Verein dankte Sabine Kämena, Hergen Kämena und Markus Timmermann für ihre 40-jährige Treue. Von dem Fest sind noch zwei Ergebnisse nachzutragen: Beim Schießen um die Wildscheibe war Timo Linnemann erfolgreich, beim Schießen um den Schüler-Wanderpokal Bennet Scheper.

Apropos Nachtrag: Ein erstes Fazit haben die Ganderkeseer Abiturienten des Abschlussjahrgangs 1991 nach ihrem Wiedersehen im Don Gantero (die NWZ  berichtete) gezogen. Zu dem Treffen waren die Teilnehmer aus ganz Deutschland angereist, einer sogar aus Polen. Neundreiviertel Stunden, von 17 Uhr bis 2.45 Uhr, saß man schließlich zusammen. Am Ende, so berichtete es Mattias Wienand, seien sich alle einig gewesen: „Nächstes Treffen in fünf Jahren!“.