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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Unterwegs mit Raumfahrern

25.08.2012

Edewecht Das Buch hat nicht nur ein ungewöhnliches Hochformat, es beinhaltet auch ungewöhnliche Science-Fiction-Geschichten. Vereint werden in dem neuen Band „Die Stille nach dem Ton“ unter anderem preisgekrönte SF-Kurzgeschichten des „SFCD-Literaturpreises“ 1985–1998 und des Deutschen-Science-Fiction-Preises 1999–2012. Herausgegeben wird der neue Band jetzt von Ralf Boldt (Edewecht/Husbäke) und Wolfgang Jeschke. Der 50-jährige Boldt ist auch im Vorstand des SF-Clubs Deutschland.

Jury wählt aus

1985 gab es ihn zum ersten Mal – den damals noch „SFCD-Literaturpreis“ genannten Preis für den besten deutschsprachigen Science-Fiction-Roman und die beste deutschsprachige SF-Kurzgeschichte, die im Vorjahr veröffentlicht wurde. Heute heißt der Preis „Deutscher Science-Fiction-Preis“, kurz DSFP, und ist mit zweimal 1000 Euro der einzige dotierte SF-Preis im deutschsprachigen Raum.

Am Konzept hat sich in den Jahren wenig geändert: Eine Jury liest die deutschsprachigen Erstveröffentlichungen eines Jahres und findet am Ende den Preisträger. Die Autoren selbst bilden eine wirklich illustre Runde. darunter sind Thomas R.P. Mielke, Rainer Erler, Reinmar Cunis, der Bestsellerautor Andreas Eschbach und viele junge Autoren.

Bitterböse Satire

Es finden sich klassische Raumfahrergeschichten, Inner-Space-Erzählungen, Storys mit Lokalkolorit, bitterböse Satiren und scharfäugige Betrachtungen der in die Zukunft extrapolierten Gegenwart. Die Geschichten sind teilweise kurz und prägnant, haben aber auch schon mal die Länge einer Novelle. In allen Geschichten wird deutlich, dass sich die deutsche SF-Kurzgeschichte und damit ihre Autoren nicht hinter den angloamerikanischen oder osteuropäischen Veröffentlichungen verstecken müssen und eine feste Größe in der Literatur darstellen.

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