Jade/Ovelgönne - Mit einem Tag der offenen Tür hat der OOWV das Ende des ersten Bauabschnitts im Museum „Kaskade“ gefeiert. Das Museum wird in mehreren Schritten bis 2018 modernisiert – die NWZ  berichtete.

Hunderte Besucher erkundeten jetzt die Einrichtung und nutzten das Angebot kostenloser Führungen. Draußen experimentierten Kinder an der Wasserbaustelle des „Spielefant“. Livemusik und kulinarische Genüsse aus der Region rundeten das Angebot ab. Zum Auftakt trat am Mittag das Schulorchester des Jade-Gymnasiums aus Jaderberg auf.

OOWV-Organisatorin Dina Leipner freute sich über die gute Resonanz: „Viele Besucher sprechen von einem Schmuckstück. In der Tat schaffen wir mit dem neuen Museum etwas ganz Besonderes für die Region. Wir öffnen die Tür in die Vergangenheit. Und wir freuen uns riesig, dass so viele Menschen gekommen sind.“

In vielen Führungen erläuterte Dina Leipner mit ihren Kolleginnen die Bedeutung der Kaskade. „Hier liegt der Ursprung der modernen Trinkwasserversorgung, die nach Kriegsende existenziell für die Menschen in der Region war“, betonte Dina Leipner. In der Ausstellung schildern Zeitzeugen in Film- und Tonaufnahmen die Wassernot der Bevölkerung nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Das Problem: Die Wesermarsch kann sich nicht selbst mit Trinkwasser versorgen. Das Grundwasser ist zu salzig, um es auf herkömmliche Weise aufzubereiten. Deshalb versorgen Wasserwerke aus umliegenden Landkreisen die Menschen.

Während drinnen die Besucher der Spur des Wassers folgten, experimentierten draußen Kinder mit dem nassen Element. Sie machten riesige Seifenblasen und versuchten sich an einer Wasserbaustelle. Dabei war Geschicklichkeit gefragt: Es galt, Wasser durch Leitungen über verschiedene Hindernisse ans Ziel zu transportieren. Für Livemusik sorgte der Zeteler Tom Hardy auf seiner Gitarre.