Varel - Rund 120 Freunde des Pedersen-Rades aus ganz Europa werden vom 1. bis 3. Juni zum 19. Norddeutschen Pedersen-Treffen in Bad Zwischenahn erwartet. Die vor genau 125 Jahren patentierte Konstruktion des dänischen Erfinders Mikael Pedersen ist ein Klassiker – und erfreut sich anhaltender Beliebtheit bei Fahrradfahrern auf der ganzen Welt.
Zum Programm gehört auch eine Ausfahrt nach Varel. Erste Station ist in Rallenbüschen das Atelier des Schrott- und Schweißkünstlers Diedel Klöver. Seine aus rostendem Eisen geschaffenen lebensgroßen Tierskulpturen haben ihn weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt gemacht.
Von Rallenbüschen radeln die Pedersen-Freunde weiter am Jadebusen entlang und bis zum Vareler Hafen. Dort besuchen sie das Kuriositäten-Museum „Spijöök“.
Das Pedersen-Fahrrad (wegen der Sattelaufhängung auch „Hängematte“ genannt) gilt unter Kennern als die vielleicht bemerkenswerteste Erfindung in der langen Geschichte des Fahrrades. 1893 hatte der ins englische Städtchen Dursley ausgewanderte Landmaschinen-Ingenieur Mikael Pedersen seine Erfindung zum Patent angemeldet. Nach Ende des 1. Weltkrieges geriet das Pedersen-Rad mehr und mehr in Vergessenheit.
