VAREL - Die Hospizbewegung Varel bietet am Donnerstag, 28. Oktober, um 20. Uhr im Lothar-Meyer-Gymnasium Varel einen Vortrag über das Palliativnetz „Am Jadebusen“ an. Die Koordinatorin des Palliativnetzes, Heike Müller, wird die Arbeit des Vereines vorstellen. Dr. Helmut Eismann, niedergelassener Allgemein- und Palliativmediziner aus Bockhorn, wird über die Behandlung von Schmerzen, Angst, Atemnot und anderen belastenden Symptomen referieren.

Das Palliativnetz hat es sich zum Ziel gesetzt, schwerkranke und sterbende Menschen zu begleiten, um ihnen durch Palliativmedizin und Hospizarbeit ein Sterben in Würde zu ermöglichen. Dabei richtet sich das Handeln konsequent an den körperlichen, seelischen und spirituellen Bedürfnissen des einzelnen Patienten, seiner Familie und Bezugspersonen.

Palliativ kommt aus dem lateinischen, wie ein Mantel soll sich symptomlindernde Medizin und Pflege um den Patienten legen, soll Würde und Lebensqualität der Kranken wahren und das ganze möglichst zu Hause oder in einer stationären Pflegeeinrichtung. Die erforderlichen Maßnahmen wie z.B. Linderung von Schmerzen, Angst und Atemnot, pflegerische und psychosoziale Betreuung werden von den Netzpartnern, wie niedergelassenen Haus – und Fachärzten Palliativmediziner, Pflege- und Hospizdiensten sichergestellt. Dazu ist interdisziplinäre Zusammenarbeit im Team, zwischen verschiedenen Organisationen der ambulanten und stationären Versorgung wichtig. Diese spezialisierte ambulante Palliativversorgung ist gesetzlich geregelt und steht den schwererkrankten Menschen mit begrenzter Lebenserwartung zu.

Die ambulante Hospizarbeit steht im Mittelpunkt, wenn das „Hospizcafé“ am Donnerstag, 28. Oktober, von 15 bis 17 Uhr in ihren Räumen in der Oldenburger Straße 30 in Varel wieder öffnet. Dort informieren ehrenamtliche Mitarbeiter die Arbeit der Hospizbewegung informieren. Es wird auch über Patienten- und Betreuungsverfügungen informiert.

Das Hospizcafé in Varel mit Kaffee und Kuchen soll an jedem vierten Donnerstag im Monat zu einer festen Einrichtung werden. Der Verein informiert auch unter Telefon 04451/80 47 33