VECHTA/SANTIAGO - „Ich hab’s geschafft“ freute sich die Delmenhorsterin Britta Franke. Mit 20 weiteren Pilgern hatte sie nach mehr als 155 Kilometern Fußmarsch Santiago de Compostela erreicht. Die 19-Jährige gehört wie die anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu den Teilnehmern einer vom in Vechta ansässigen Landesverband Oldenburg im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) sowie dem Bischöflich Münsterschen Offizialat (BMO) Vechta organisierten Pilgergruppe.

„Es war eine Herausforderung, diese Reise zu planen. Denn wenn eine Gruppe von 21 Personen spontan in einem kleine Dorf frühstücken will, müssen örtliche Händler viel bewegen“, weiß BDKJ-Timo Läken. Schwester Maria Mercedes Montalvo Garcia aus Stapelfeld begleitete die Wallfahrer. „Ohne ihre Sprachkenntnisse und ihre freundliche Art, den Menschen in Galizien zu begegnen, wäre die Tour sicher nicht so gelungen“, ergänzt Jugendvikar und BDKJ-Präses Hartmut Niehues (Vechta).

Täglich legten die Pilger Etappen von bis zu 36 Kilometern zurück. „Zum Glück hatte ich meinen Rucksack gut gepackt, und kaum zehn Kilogramm Gepäck zu tragen“, erinnert sich Manuel Lampe (18 aus Deindrup.

Die Strecke von Mondonedo nach Santiago de Compostela führte die Wallfahrer zu landschaftlichen und architektonischen Attraktionen. Gutes Wetter und Tageshöchstwerte von mehr als 20 Grad Celsius steigerten die Stimmung. Angekommen in Santiago brachten die Pilger ihre Anliegen am Grab des Apostels Jakobus vor. Den Abschluss und emotionalen Höhepunkt der Tour bildete eine Messe in der Kathedrale.

Mehr Informationen auch unter www.bdkj-lvoldenburg.de