Bethen - „Musik erhebt das Herz“, sagte Pfarrer Monsignore Dr. Dirk Költgen am Dienstagabend bei der Gründung des Orgelbauvereins St. Marien Bethen im Haus Maria Einkehr. Nach Ansicht des Geistlichen muss die bestehende Orgel erneuert werden. Er zählte die Mängel auf und wurde dabei vom Organisten Christian Kienel unterstützt. Die katholische Kirche stellt seit einigen Jahren keine finanziellen Mittel mehr für derartige Projekte zur Verfügung.

Weihbischof Wilfried Theising (Vechta) unterstützt die Vereinsgründung. Er übernimmt die Schirmherrschaft. Die Kirche hofft auf eine rege Spendenbereitschaft, da der Wallfahrtsort Bethen eine besondere Bedeutung für viele Menschen hat. Versammlungsleiter Edmund Sassen betonte die Bedeutung einer neuen Orgel für Bethen. „Ich möchte gerne mithelfen, und der Verein hat sich eine große Aufgabe gestellt“, so Sassen. Er erwartet eine Mammutaufgabe. Einige Jahre werde sich das Projekt hinziehen. „Wir brauchen viele Unterstützer, um die veranschlagte Summe von mehreren hunderttausend Euro zu sammeln.“

Organist Kienel berichtete über die geplante Vorgehensweise. Zunächst sollen drei Orgelbauer ausgewählt werden. Anschließend folgen Besuche in deren Werkstätten. 2018, so heißt es, könnten die Angebote vorliegen. Im Idealfall, davon gehen die Verantwortlichen aus, könnte die neue Orgel Ende 2021 eingeweiht werden.

Bei der Wahl der Vereinsführung fiel das Votum für Költgen als Vorsitzenden einstimmig aus. Seine Stellvertreterin ist Maria Zurwellen. Den Posten des Schriftführers übernimmt Andreas gr. Austing. Kassenwart ist Tobias Vaske. Die vier Beisitzer heißen Hildegard Naber, Gerd Götting, Josef Blömer und Ludger Mayhaus.