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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Verhaltenes Echo auf Premiere von Woody Allen

12.05.2016

Cannes Unter großen Sicherheitsvorkehrungen hat sich im französischen Cannes die Prominenz aus der Filmindustrie zu den 69. Filmfestival eingefunden. Sechs Monate nach den Pariser Anschlägen mit 130 Toten galt am Mittwoch gab es scharfe Kontrollen. Star-Regisseur Woody Allen eröffnete mit seinem neuen Streifen „Café Society“ das zehntägige Festival. Doch wurde der Auftakt überschattet von alten Missbrauchsvorwürfen gegen den 80-jährigen Filmemacher.

Sein Sohn Ronan Farrow wiederholte in einer Kolumne Anschuldigungen gegen Allen und kritisierte, dass dieser trotzdem von Festivalmachern und Medien hofiert werde. Farrows Kolumne im „Hollywood Reporter“ erschien Online nur wenige Minuten vor einer Pressekonferenz des Kultregisseurs. Das Schweigen über das Thema sei gefährlich, schrieb Farrow. In der Pressekonferenz stellte aber keiner der Journalisten Allen Fragen zu dem Thema. In der Vergangenheit hatte er Vorwürfe zurückgewiesen, er habe seine Adoptivtochter Dylan missbraucht.

Die in den 1930er Jahren angesiedelte Hollywood-Romanze „Café Society“ mit Jesse Eisenberg und Kristen Stewart fand bei Kritikern ein verhaltenes Echo. Das Werk dreht sich um eine Affäre zwischen einem älteren Mann und einer jüngeren Frau.

Journalisten wollten von Allen wissen, ob er auch einen Film über eine Liebesgeschichte zwischen einer 50-jährigen Frau und einem jungen Mann um die 20 drehen würde. „Ich würde nicht zögern, hätte ich ein gutes Drehbuch“, sagte er und betonte, er fühle sich nicht wie 80. „Ich kann das gar nicht glauben“, meinte er vor Reportern. „Ich bin so jugendlich, agil, beweglich, lebhaft und mental wach, dass es verblüffend ist.“

„Mad Max“-Regisseur George Miller leitet die diesjährige Jury, in der auch Donald Sutherland, Kirsten Dunst und Mads Mikkelsen sitzen. In das Rennen um die Goldene Palme gehen neue Filme von Regisseuren wie Pedro Almodóvar, Jim Jarmusch, Asghar Farhadi, Andrea Arnold, Sean Penn und der Brüder Dardenne.

Justin Timberlake und Anna Kendrick sangen den Festivalbesuchern ihre Version von Cindi Lauper’s Hit „True Colors“ - und warben dabei gleich ein bisschen für den Zeichentrickfilm „Trolls“, in dem sie den Hauptdarstellern ihre Stimmen leihen.

Festspiel-Präsident Pierre Lescure sagte, rund 500 hoch trainierte Sicherheitsbeamte seien rund um die Schauplätze der Filmfestspiele im Einsatz und achteten auf die Sicherheit.

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