Berlin/New York - Der Jüdische Weltkongress begrüßt, dass Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) im Streit um die Besetzung der sogenannten Limbach-Kommission einlenken will. Die CDU-Politikerin hatte angekündigt, dem Gremium, das in NS-Raubkunstfragen berät, die Einbeziehung einer Persönlichkeit mit jüdischem Hintergrund zu empfehlen.

„Es ist entscheidend, dass die Perspektive der Opfer in der Kommission vertreten ist“, teilte der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald Lauder, in New York mit. Nach Informationen des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) schlägt Lauder den früheren Direktor des Jüdischen Museums Berlin, Michael Blumenthal (90), vor.