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Videodreh Zwischen Gyros-Spieß und Plattenstudio

Evelyn Eveslage
OLDENBURG - Ein echtes Multitalent ist Yorgos. Der Gastronom, vierfache Vater und dreifache Großvater veröffentlichte die Single-Auskopplung seines neuen Albums „Ela Ela“ mit dem gleichnamigen Titel.

NWZ

TV  drehte jetzt einen Beitrag, in dem er sein neues Lied vorstellt.

Yorgos, der mit bürgerlichen Namen Georgios Kroupis heißt, ordnet seine Musik zwischen Rock und Pop ein – gespickt mit mediterranen Elementen. Er singt auf Griechisch, denn in seiner Muttersprache „kommen Gefühle am besten rüber“. In Deutschland lebe er sehr gerne, es sei das Land, in dem seine vier Kinder aufgewachsen sind. Auch könnten die Griechen politisch von den Deutschen lernen, erklärt er. Was die sportlichen Fähigkeiten seiner Landsleute angeht, rechnet er beim EM-Spiel Deutschland gegen Griechenland mit einem Sieg der Deutschen, obwohl die Griechen gut spielen werden.

Inspiration für die Texte

Yorgos singt und schreibt selber. Hilfe bei den Arrangements bekommt er von seinem guten Freund Lutz Bünemann und vom griechischen Musiker Ari Kalogeropulos. Inspiration für seine Texte liefere ihm seine Lebensgeschichte: Als Zwölfjähriger brannte er aus seiner griechischen Heimatgemeinde nach Athen durch, um Geld für seine erste Gitarre zu verdienen. Mit 14 Jahren kam er nach Wiefelstede (Kreis Ammerland), arbeitete mit Sondergenehmigung und verdiente sich das nötige Geld für seine erste Gitarre.

1989 entdeckte ihn der italienische Schlagersänger Bino. In den Jahren darauf veröffentlichte Yorgos fünf Alben in Griechenland, trat in Fernsehshows auf. In dieser Zeit habe er neben Fanpost auch schon einige Kuscheltiere auf die Bühne geworfen bekommen – auch Unterwäsche. Auf die Frage, wie er die Dessous denn verwertete, entgegnet er lachend: „Wenn es passt, schenke ich es meiner Frau.“ 1992 kam dann der Bruch in der Karriere, als seine Ehefrau verstarb. „Mein Leben ist ein Auf und Ab. Diese Lebenserfahrung verarbeite ich in meiner Musik und meinen Texten.“ Als musikalische Vorbilder nennt er Elton John und Sting. Der exaltierte Grieche mit zwei kleinen Ohrringen im linken Ohrläppchen ist auch Realist: Sein Gastronomiebetrieb dient ihm als finanzielles Standbein, auf einen erneuten musikalischen Durchbruch ist er nicht angewiesen. Mit dem griechischen Schlagersänger Costa Cordalis sei Yorgos befreundet, er stehe in losem E-Mail-Kontakt mit ihm.

Portion Realismus

Yorgos ist sich bewusst, wie schwierig und wenig kalkulierbar das Musikgeschäft ist – Singen ist sein Hobby, das er sehr professionell ausübt. Seine Wohnung gleiche einem Tonstudio, aufgenommen werden seine Titel im Studio seines guten Freundes Lutz Bünemann. Die Ergebnisse seines Hobbys werden bei einer „Release-Party“ am 29. Juni um 19 Uhr in Yorgos’ Restaurant „Athen“, Freiherr-vom-Stein-Straße 2, gezeigt. Der Sänger berichtet, dass es neben der Veröffentlichung seiner CD eine Show mit Künstlern geben wird. Auch Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler sei geladen.

NWZ

TV zeigt einen Beitrag unter

http://www.NWZonline.de/nwztv

 @  

http://www.yorgos-musik.de

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