Stollhamm - Kurz vor dem Ablauf ihres dreiwöchigen Aufenthalts in der Wesermarsch waren jetzt vier Jungen und sechs Mädchen aus dem weißrussischen Tschernobyl mit ihren beiden Betreuerinnen Maria Trajevskaja und Valentina Klakewitsch beim Butjadinger Reitverein in Stollhamm zu Gast. Dieser Besuch hat schon Traditionen. Und er stellte für die Kinder und Jugendlichen einmal mehr einen der Höhepunkte ihres Urlaubs in der Wesermarsch dar.
Die jungen Gäste verbrachten beim Reiterverein einen kurzweiligen Nachmittag und hatten jede Menge Spaß. Unter Anleitung von Britta Kollmann und Lisa Backhus konnten sie sich auf dem Rücken von Voltigierpferd „Martha“ im Voltigieren versuchen oder sich auf „Rieka“ von Lea Paries, Heike Hahnel und Ilse Bischoff an der Longe führen durch den Zirkel lassen, nachdem Ilse Bischoff sie willkommen geheißen hatte.
Reiten macht hungrig und durstig. Und so war es gut, dass Renate Hoppe, Helga Böning und Nadja Peichl im Reiterstübchen wirkten, um für die Gäste Kuchen und Limonade vorzubereiten. Später wurde dann auch noch gegrillt. Die jungen Weißrussen bedankten sich überschwänglich für den tollen Nachmittag – unter anderem mit einigen Liedern, die sie auf Russisch oder auf Deutsch sangen. Der Reitverein hatte noch Süßigkeiten und Geschenke für die Besucher parat, ehe es Zeit war, Abschied zu nehmen.
Das Kuratorium „Kinder von Tschernobyl“ in Seefeld in der Gemeinde Stadland ermöglicht alljährlich Kindern und Jugendlichen aus Weißrussland einen Aufenthalt in der Wesermarsch. Die derzeitige Besuchergruppe tritt an diesem Sonnabend die Heimreise an.
