Ammerland - Über die Zukunft der evangelischen Jugendarbeit im Ammerland diskutierten 25 Delegierte und interessierte Gäste bei einer Zusammenkunft in Westerstede. Dabei wurde die geleistete Arbeit in den jeweiligen Kirchengemeinden beleuchtet.

Nach Auskunft von Markus Kohring, angehender Diakon beim evangelisch-lutherischen Kreisjugenddienst im Ammerland, war eines der Schwerpunktthemen der Austausch über die Freizeitangebote während der Sommerferien. Dabei beschäftigten sich die Teilnehmer in Kleingruppen intensiv mit verschiedenen Gesichtspunkten, wie Reiseziel- und dauer, Teilnehmergewinnung und inhaltliche Gestaltung. Die Ergebnisse wurden im Anschluss in drei Leitsätzen zusammengefasst, die in Zukunft als Richtschnur dienen sollen, wie Christin Kopka vom Vorstand berichtete.

„Besonders positiv festzuhalten ist, dass sich die Evangelische Jugendarbeit im Ammerland im Moment nicht über mangelndes ehrenamtliches Engagement beklagen kann“, betonte Markus Kohring, der bei dieser Vollversammlung den Vorstand unterstützte. „Auch wenn nicht immer genügend jugendliche Teilnehmer und Teilnehmerinnen für die Angebote gefunden wurden, bleibt die Anzahl der Ehrenamtlichen unvermindert hoch. Ohne dieses Engagement wäre ein so breite Angebotspalette auch gar nicht vorstellbar.“

Trotz der großen Zufriedenheit der Aktiven ergaben sich auch in der Diskussionsrunde Verbesserungsvorschläge. Ziel ist es, die neuen Medien stärker zu nutzen, um vermehrt Jugendliche und weitere Interessierte anzusprechen. Daran soll nun intensiv gearbeitet werden, kündigte Tina Henkensiefken als Verantwortliche für diesen Bereich an.

Kerstin Schumann
Kerstin Schumann Redaktion Westerstede