Wildeshausen - Die „Overture from Egyptian Nights“ hatten Orchesterleiter Holger Becker und seine Stellvertreter Elke Korinke und Torsten Hündling zum Auftakt des Jahreskonzertes 2017 des Blasorchesters Wildeshausen ausgewählt. Ein passender Start in ein vielfältiges Programm, das am Samstagabend in der Musikschule des Landkreises vor nicht ganz ausverkauften Reihen zu hören war.
Erstmals hatte Becker den Saal der Musikschule für das Konzert gewählt, auch um Zuschauern im Rollstuhl die Teilnahme an der musikalischen Reise durch Märsche und Polka, aber auch südländische Rhythmen und Ausflüge in andere Galaxien sowie Pop-Größen zu ermöglichen.
Ein besonderer Höhepunkt: „Star Wars“, komponiert von Johann Williams, arrangiert von Volker Bruder. Für Becker ein besonderes Highlight, denn mit Volker Bruder ist er schon 20 Jahre im Musikgeschäft immer wieder tätig. Zugleich ist das Stück eine Herausforderung für das Blasorchester bei der Umsetzung. Viel habe dabei geholfen, ein Proben-Wochenende in Calhorn zu verbringen, wie Becker eingangs erklärte.
Nach der Sternenreise und „Vicus Mercati“ von Lorenzo Pusceddo zog es das Kinderorchester der Musikschule auf die Bühne. Ingo Poth stellte den Nachwuchs auf unterhaltsame Art und Weise vor.
Nach der Pause ging es mit Led Zeppelin auf Tour. Dazu hatte das Musikschul-Jugendorchester, ebenfalls geleitet von Ingo Poth, Platz vor dem Publikum genommen. Wie schon beim Eröffnungskonzert des Musikkorps Wittekind gab es „Stairway to heaven“.
Mit vielen bekannten Melodien wie „Gruß an Böhmen“, Santana-Hits und den Greatest Hits von Queen beendete das Blasorchester das Jahreskonzert. Tosender Applaus und Zugaben waren selbstverständlich.
