Vielstedt - Richtfest feierten „De Frünn van de ole Landmaschin“ jetzt hinter dem Vielstedter Bauernhaus. Dort hatten die Vereinsmitglieder mit Eigenleistung und vor allem professioneller Hilfe ihr Projekt „Vereinsremise“ in die Tat umgesetzt.

Satte 30 Meter lang und acht Meter breit ist das Unterstellgebäude, in dem Oldtimer wie zum Beispiel Drescher und weiteres altes Landmaschinengerät künftig einen wetterfesten Platz finden sollen. „Bislang stehen die alten Gerätschaften in privaten Stellplätzen weit verstreut“, erklärte Linda Alzog, Vorsitzende des Vereins, beim Richtfest. „Wenn wir unser Dreschfest alle zwei Jahre veranstalten, bedeutet dies immer ein Heranfahren der alten Maschinen. Das wird sich nun ändern.“

Doch bis zum nächsten Dreschfest müssen die Liebhaber alter Landmaschinentechnik sich diesmal länger als sonst gedulden. „Wegen des Baus werden wir das nächste Fest erst in 2020 feiern. Also nicht nach zwei, sondern nach drei Jahren“, wies die Vorsitzende auf den geänderten Rhythmus wegen des Neubaus hin. Dann feiert der Verein aber auch sein 30-jähriges Bestehen. „Das ist ein weiterer Grund für die Verschiebung“, sagte Linda Alzog. Doch das ist noch ein Stück hin. Mit vereinten Kräften wurde im Rahmen des Richtfestes die von den Nachbarn gebundene Richtkrone auf dem Dach der Remise befestigt. Einen Richtspruch gab es auch und natürlich Feierlaune, bei der das Vereinsbauwerk noch einmal „unter die Lupe“ genommen werden konnte.

Den Beschluss zum Bau der Remise hatten die Vereinsmitglieder vor zwei Jahren gefasst. Während der Jahreshauptversammlung kam der Wunsch nach der Unterstellmöglichkeit auf. Im vergangenen Jahr gaben die Vereinsmitglieder zusammen mit dem Vorstand grünes Licht für den Neubau. Wenn der Endausbau mit Toren und anderem Equipment erledigt ist, soll es auch noch eine offizielle Einweihung der Remise geben. Das ließ Linda Alzog schon einmal durchblicken. Ein Anlass, der sicherlich viele aus den Vereinsreihen auf die Beine bringen wird.