VIELSTEDT - „Rund“ ging es von Freitagabend bis Sonntag ging Vielstedt. Das Dorf am Hasbruch feierte sein 750-jähriges Bestehen. Die Feier startete am Freitagabend mit einem plattdeutschen Theater. 200 Zuschauer kamen zur Aufführung der Theatergruppe Hoyerswege.
Höhepunkt des dreitägigen Festes war der Umzug am Sonntagnachmittag. 30 Gruppen beteiligten sich mit bunt geschmückten Wagen, zu Fuß, mit dem Rad und zu Pferd. Zahlreiche Zuschauer säumten die Straßen, die von den Anwohnern geschmückt worden waren.
Bei der Ankunft am Festplatz gegen 13 Uhr wurden die Festwagen von Moderator Markus Weise vorgestellt. Der junge Parodist führte auch durch den weiteren Nachmittag und begeisterte die Zuschauer mit seinen Parodien auf Inge Meysel, Helmut Kohl und anderen Prominenten. Der Vorsitzende des Orts- und Heimatvereins Vielstedt, Peter Linnemann, begrüßte die Vielstedter, Besucher und die Ehrengäste Landrat Frank Eger und Bürgermeister Axel Jahn. „In Vielstedt ist immer etwas los“, lobte er, stolz sei er auf den Zusammenhalt, der auch diese Feier ermöglicht habe.
Gästeführerin Heide Meyer gab anschließend einen kurzen Rückblick auf die Geschichte Vielstedts. Eger und Jahnz gratulierten zum 750- jährigen Bestehen und überreichten als Geschenk eine Holzbank „für einen der schönen Rastplätze des Dorfes“.
Auf dem Festplatz am Vielstedter Bauernhaus wurde ein Programm für die ganze Familie geboten. Mit dem Aussichtskran ging es hoch hinaus. Beim Kistenstapeln konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit beweisen. Die neunjährige Malin schaffte es, 16 Getränkekisten übereinander zu stapeln, bevor der Turm unter ihren Füßen einbrach. Sie war natürlich mit einem Gurt abgesichert. Außerdem sorgten eine Hüpfburg, ein Sandberg und Kinderschminken für Spaß bei den Kleinsten. Vereine und Firmen aus Vielstedt präsentierten sich ebenfalls.
Eine weitere Attraktion war das Traktor-Pulling mit dem „Blue Fighter“. Zahlreiche Trecker traten gegen den Bremswagen an und versuchten diesen über die Strecke von 100 Metern zu ziehen und damit den „Full Pull“ zu schaffen. Das Traktor-Pulling hatte bereits am Sonnabendmittag begonnen.
Am Abend durfte beim Holschenball getanzt werden. Tatsächlich war die Hälfte der Besucher in Holzschuhen gekommen. „Wir sind sehr zufrieden mit der Feier“, sagte Peter Linnemann. Die Organisatoren dankten allen für ihre Unterstützung.
