Harpstedt - Ostern ist noch nicht vorbei – zumindest musikalisch: Die ev.-luth. Kirchengemeinde würdigt das größte christliche Fest an diesem Sonntag, 7. April, im Nachklang mit einem fröhlichen Konzert ab 17 Uhr (Einlass 16 Uhr) in der Christuskirche. Außer Harpstedter Chören wirkt als Gast der Laudate-Chor Wildeshausen mit. Der Eintritt ist frei; am Ausgang wird aber um eine Spende für die Harpstedter Kirchen-Stiftung gebeten.

Einen ersten Akzent setzt zum Auftakt der Wildeshauser Kirchenmusiker Ralf Grössler an der Führerorgel mit Bachs Orgelchoral „Christ ist erstanden“. Er dirigiert dann auch den Doppel-Kanon aller beteiligten Chöre „Jubilate coeli“. Der Kinderchor „Die Ohrwürmer“ unter Leitung von Lena Hannekum schenkt gute Laune mit Titeln wie „Immer wieder kommt ein neuer Frühling!“. Textbeiträge passend zu Ostern und Auferstehung lesen die Harpstedter Ortspastoren Werner Richter und Elisabeth Saathoff.

Einen Gastauftritt hat der Laudate-Chor Wildeshausen, ein Auswahlchor aus Jugend- und Gospelchor und Kantorei der Wildeshauser Alexandergemeinde, dirigiert von Ralf Grössler. Sie singen den vierstimmigen Chorsatz zum Gesangbuchlied „Ich lobe meinen Gott“ und einen gregorianischen Osterintroitus. Bei „Ins Wasser fällt ein Stein“ mit Arrangement von Johannes Nitsch und beim Gospel „Sing a new song“ begleitet Grössler den Chor am Flügel.

Der Jugendchor „Amasing“ unter Leitung von Hedwig Stahl bietet Internationales wie den Kanon „We’re turning“ von Mark Fox, „Caresse sur l’ocean” von Christophe Barratier und Bruno Coulais sowie „Amazing Grace“.

Der Gemischte Chor Harpstedt als Gastgeber singt unter anderem eine Reihe von Liedern aus Taizé, das „Alleluja“ nach einem Kanon von Pachelbel und ein „Ave Maria“ von Giulio Cassini. Begleitet wird der Chor vom „kleinen Harpstedter Serenadenorchester“ mit Ute Klitte und Sylke Buschmann (Violine), Frank Zimmermann (Viola), Swantje Jerebic (Violoncello) und Christa Kaiser (Klavier). Buschmann ist zudem mit einem Sopransolo zu hören.

Besonderes wartet beim großen Schlussgesang mit „Bleib bei mir Herr“ mit der Musik von William Henry Monk. Dirigent Steffen Akkermann hat die Texte für die ersten beiden Strophen gedichtet, Strophe drei wird im Original gesungen. Hier stimmt dann auch die Gemeinde ein.

Vor Jahren hatten der Gemischte Chor und der Laudatechor ein vergleichbares Konzert in der Alexanderkirche gegeben, und so entstand die Idee, ein Osterliederkonzert auch in der Christuskirche auf die Beine zu stellen.