Sedelsberg - Trotz Regenschauern am Vormittag kamen auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucher zum Tag der offenen Tür ins Tierheim Sedelsberg. Zugleich gab es dieses Mal ein ganz besonderes Jubiläum zu feiern: Der Tierschutzverein Friesoythe und Umgebung feierte am Sonntag sein 25-jähriges Bestehen.

Vertreter des Landkreises und der Kommunen würdigten das Engagement der Ehrenamtlichen für den Tierschutz mit entsprechenden Grußworten. Zuvor hatte die Vereinsvorsitzende Irmtraud Behrens die Gäste, darunter den stellvertretenden Landrat Hartmut Frerichs, den stellvertretenden Bürgermeister Gerd Olling aus dem Saterland, Bürgermeister Johann Wimberg aus der Stadt Friesoythe sowie den Leiter des Veterinäramtes Cloppenburg, Dr. Karl-Wilhelm Paschertz, willkommen geheißen.

Im Mittelpunkt standen aber naturgemäß die Vierbeiner, die Hunde und Katzen, die zurzeit ein neues Zuhause suchen. Auf die Besucher wartete ein buntes Programm, zu dem auch die vielen Vereine und Aussteller beitrugen. Seit Jahren beim Tag der offenen Tür im Tierheim dabei ist der Internationale Rasse-Jagd-Gebrauchshundeverband (IRJGV), Ortsgruppe Friesoythe, der sich und seine Arbeit präsentierte und einige Agility-Übungen vorführte.

Erstmals dabei war die Spitz-Nothilfe und die Meerschweinchen-Nothilfe. Die Vivarium-AG des Schulzentrums Saterland präsentierte Wüsten- und Nepalgeckos sowie Wassernattern. Die Vogelfreunde zeigten verschiedene Vögel aus ihrer Zucht und wer wollte, konnte auch dem Hundefrisör bei der Arbeit zu sehen oder die Vorführungen der Zirkusschule Seifenblase aus Oldenburg bewundern.

Nachmittags wurden dann die Tierheimhunde vorgestellt und mit der Mischlingshündin Betty der Familie Kuhl aus Scharrel wurde das älteste noch lebende Tierheimtier prämiert. Familie Kuhl hatte die heute 16-jährige Hundedame 1997 aus dem Tierheim geholt.

In der Aktion „Mein Tier kann“ führten verschiedene Hunde dem Publikum ihre Kunststücke vor. Der Hegering Scharrel-Sedelsberg informierte über seine Arbeit und zeigte eine Ausstellung heimischer Tiere.

Am Nachmittag hatte dann auch der Himmel ein Einsehen mit den Jubilaren. Die Wolken lichteten sich und die Sonne kam durch.