Hude - Hude beweist Sinn für Selbstironie: Ausgerechnet in der Klostergemeinde, die Partnerschaften mit fünf europäischen Kommunen pflegt, tritt am Donnerstag, 27. September, Kabarettist Sebastian Schnoy auf. Der 43-jährige Hamburger widmet sich mit Vorliebe der europäischen Idee, den kulturellen Unterschieden der Nationen und den Absurditäten beim Zusammenwachsen des Kontinents. „Paris, London, Hongkong – Hauptsache Europa“ ist sein Soloprogramm betitelt, mit dem er ab 20 Uhr auf Einladung der regioVHS Ganderkesee-Hude im Kulturhof gastiert.

Ist das Wurstcroissant das einzige, was Deutschland und Frankreich verbindet? Welche Geheimbotschaften verbergen sich hinter den IKEA-Namen? Und sind die Österreicher tatsächlich nur die Nachfahren der Fußlahmen, die bei den Völkerwanderungen an den Hängen der Alpen liegengeblieben sind? All’ diesen Fragen geht Sebastian Schnoy nach. Sicher ist für ihn nur eines: Ein Deutscher konnte nur Papst werden, weil Benedikt sein Handtuch auf den Heiligen Stuhl gelegt hat.

Mit seinem Witz und „untrüglichem Gespür für Subtilitäten“ (Hamburger Abendblatt) braut Sebastian Schnoy aus Europas Geschichte einen fesselnden Cocktail. Ebenso unterhaltsam wie lehrreich erzählt er von den Macken seiner Völker und ihrem ganz speziellen Verhältnis zu Deutschland.

Der mit sechs Kulturpreisen ausgezeichnete Schnoy gilt als der „Guido Knopp des Kabaretts“. Seit 1998 ist er mit seinen Programmen in Deutschland unterwegs. Im Fernsehen war er unter anderem in der NDR Talk-Show und dem Quatsch Comedy Club auf Pro 7 zu sehen. Auch als Autor ist er erfolgreich: „Smörrebröd in Napoli – ein vergnüglicher Streifzug durch Europa“ stand 14 Wochen auf der Bestsellerliste von Spiegel Online.

Karten für den Kabarettabend gibt es bei der regioVHS in Ganderkesee (Rathausstraße 24, t   0 42 22/ 4 44 44 oder in Hude (Parkstraße 106, t   0 44 08/92 31 62).