Burhave - Die neuen Büros im Haus des Gastes haben sie gerade erst bezogen und ihre ersten Eindrücke von der Arbeit an der Küste sind noch ganz frisch: Lilli Fee Freimuth und Heike Geils verstärken seit Mittwoch das Team der Tourismus-Service Butjadingen (TSB) GmbH. Die beiden Frauen besetzen in der Kurverwaltung zwei verantwortungsvolle Posten, die im vergangenen Jahr freigeworden waren.

Die 24-jährige Lilli Fee Freimuth ist die neue Veranstaltungsleiterin und übernimmt den Stelle von Nora Werner, die im Herbst aus privaten Gründen die TSB verlassen hatte. Heike Geils (49) ist neue Marketingleiterin. Somit ist nach der Trennung von Rolf Roßmann im vergangenen Jahr auch diese Stelle neu besetzt.

An ihrem zweiten Arbeitstag am Donnerstag stellten sich die neue Veranstaltungsleiterin und die Marketingleiterin bei einem Pressegespräch vor, an dem auch Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Sprickerhof, Geschäftsführer Robert Kowitz und Bürgermeister Rolf Blumenberg teilnahmen.

Für beide Frauen ist die Küste ein Stück weit Neuland, denn sie stammen nicht von hier. Lilli Fee Freimuth kommt aus Berlin. Durch ein Studium in Wilhelmshaven kam sie nach Norddeutschland. Heike Geils stammt gebürtig aus Minden in Westfalen und arbeitete 30 Jahre im Tourismus in St. Andreasberg im Harz. Danach zog es sie weiter in den Süden – in der Stadt Blumberg im Schwarzwald war sie seit Herbst 2009 Tourismus-Chefin. Ihr Mann stammt aus Norddeutschland, deswegen wollte sie an die Küste.

Mit den neuen Mitarbeiterin geht auch der Kurbetrieb neue Wege: Ab sofort arbeiten alle Mitarbeiter im Haus des Gastes unter einem Dach. Dafür wurden im bislang ungenutzten Teil des Gebäudes zwei Büros eingerichtet. Bislang saß die Veranstaltungsleiterin in der Spielscheune. Bis 2016 sollen im Haus des Gastes Räume für alle Mitarbeiter entstehen, sagte Geschäftsführer Robert Kowitz.

Lilli Fee Freimuth und Heike Geils blicken gespannt auf ihre neue Aufgabe in Butjadingen. Auch wenn sie an ihrem zweiten Arbeitstag erst einmal damit beschäftigt waren, sich mit ihren neuen Stellen vertraut zu machen, wollen sie schon bald eigene Akzente setzen.